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Google Maps: Dienst geht gegen gefälschte Bewertungen vor


Kampf gegen Online-Betrug
Google Maps warnt jetzt vor gefälschten Bewertungen

Von t-online, sha

08.04.2025Lesedauer: 2 Min.
Google Maps: Die App zählt zu den beliebtesten Navigationsanwendungen.Vergrößern des Bildes
Die App Google Maps zählt zu den beliebtesten Navigationsanwendungen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Mojahid Mottakin/imago-images-bilder)
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Der Kartendienst Google Maps will seine Nutzer vor manipulierten Bewertungen schützen. Dafür zeigt die Plattform künftig entsprechende Warnhinweise an.

Google Maps geht gegen gefälschte Bewertungen auf seiner Plattform vor, berichtet das US-Magazin "9to5google". Demnach sollen Nutzer künftig vermehrt Warnhinweise angezeigt bekommen, wenn von Google verdächtige Bewertungen entdeckt oder entfernt wurden.

Für sein neues Warnsystem nutzt Google laut "9to5google" Künstliche Intelligenz. Die erkenne nicht nur auffällige Rezensionen, sondern könne auch Monate nach der Veröffentlichung einer Rezension noch auffällige Muster erkennen. In bestimmten Fällen würden Bewertungen zeitweise komplett deaktiviert, heißt es weiter.

Laut eigenen Angaben hat Google im vergangenen Jahr "Posting-Beschränkungen für mehr als 900.000 Konten verhängt, die wiederholt gegen unsere Richtlinien verstoßen haben". Darunter auch solche, die gefälschte Bewertungen veröffentlicht hatten.

Mit dem neuen KI-System will der Konzern nun noch stärker gegen solche Unternehmen vorgehen, die sich mit gekauften Fünf-Sterne-Bewertungen ein besseres Image verschaffen wollen. Die Funktion wird derzeit in den USA, Großbritannien und Indien eingeführt. Ab Mai sollen die automatisierten Warnhinweise weltweit verfügbar sein.

Kampf gegen betrügerische Unternehmensprofile

Unterdessen hat Google einer angepassten KI auf Basis von "Gemini" beigebracht, betrügerische Änderungen an Unternehmensprofilen auf seiner Plattform besser als vorher zu erkennen. Mittlerweile reichten wenige Einträge, um verdächtige Muster zu erkennen – unabhängig von der Branche oder der Sprache, heißt es.

Laut Google seien Tausende verdächtige Profile allein in diesem Jahr blockiert worden. Im vergangenen Jahr habe der Konzern mehr als 240 Millionen Bewertungen entfernt, die gegen die Richtlinien von Google verstießen. Zusätzlich seien über 70 Millionen unzulässige Ortsänderungen und mehr als 12 Millionen Fake-Profile gelöscht oder gesperrt worden.

Verwendete Quellen
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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