Marius Borg Høiby unter Druck Enthüllungen um Mette-Marits Sohn – Geheimordner entdeckt

Die Ermittlungen gegen Marius Borg Høiby laufen. Jetzt scheint die Polizei bei dem Sohn der norwegischen Prinzessin verschlüsselte Dateien sichergestellt zu haben.
"Ich will für meine Taten zur Rechenschaft gezogen werden und werde mich bei der Polizei wahrheitsgemäß erklären", sagte Marius Borg Høiby nach seiner Festnahme vor einigen Monaten. Doch wie sehr darf dem Sohn von Mette-Marit noch Glauben geschenkt werden?
Die Polizeiermittlungen zeigen immer erschreckendere Details, die Liste der Anklagepunkte gegen Marius wächst stetig: Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung – und mittlerweile auch Vergewaltigung. Bei einer Hausdurchsuchung soll die Polizei jetzt auf einen verschlüsselten Ordner mit Hunderten Fotos und Videos von Marius und verschiedenen Frauen gestoßen sein. Die Beamten prüfen derzeit, ob es sich um strafrechtlich relevante Inhalte handelt. Das berichtet die norwegische Zeitung "Se og Hør" am Mittwoch.
Heftige Attacken im Drogenrausch
Erst der Angriff im August brachte die Sache ins Rollen. Hier lesen Sie mehr dazu. Der 27-Jährige ging im Anschluss an seinen Gewaltexzess noch feiern, erst am frühen Sonntagmorgen kehrte er zum Familienanwesen Skaugum zurück – und wurde dort von der Polizei festgenommen.
Die Bilder vom Tatort, die die norwegische Zeitung "Se og Hør" veröffentlichte, zeigten eine Szenerie der Verwüstung: ein Messer in der Wand, ein zerstörter Kronleuchter, Scherben und Kleidung auf dem Boden. Die Kriminaltechniker hatten DNA-Proben entnommen, die Ermittlungen laufen. Die betroffene Frau musste nach dem Angriff medizinisch versorgt werden – wegen der mutmaßlichen Strangulation wurde sie mehrere Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus behalten.
Nach seiner Festnahme verbrachte Marius etwa 30 Stunden in Einzelhaft im Osloer Zentralgefängnis, bevor er wieder freigelassen wurde. Bluttests ergaben später, dass er zum Zeitpunkt der Untersuchung Kokain, Ecstasy und Cannabis im Körper hatte.
Der Fall erschüttert nicht nur die königliche Familie, sondern ganz Norwegen. "Es ist ein historisches Ereignis", sagte vor wenigen Wochen ein norwegischer Royal-Experte t-online. Dass ein Strafverfahren dieses Ausmaßes vor Gericht mit der königlichen Familie in Verbindung steht, könnte schwerwiegende Folgen haben.
Die Geschichten der mutmaßlichen Opfer
Drei Ex-Freundinnen haben inzwischen schwere Vorwürfe gegen Mette-Marits Sohn erhoben. Juliane Snekkestad, mit der er von 2018 bis 2022 zusammen war, schrieb auf Instagram: "Ich war bereits zuvor von der betreffenden Person psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt. Die psychische Gewalt war für mich am brutalsten."
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Auch Nora Haukland, die bis Juli 2023 mit ihm zusammen war, brach ihr Schweigen: "Als ich ihn verließ, hatte ich krankhafte Angst vor ihm. Egal, wie oft er fremdgegangen war und wie oft er mich deshalb angelogen hat. Egal, wie oft er mich angeschrien und wie viel Angst er mir eingejagt hat, habe ich ihn geliebt."
Hinzu kommt TV-Moderatorin Linni Meister, die laut Medienberichten erst durch die Polizei erfuhr, dass sie 2018 im Keller des royalen Anwesens von Marius missbraucht worden sein soll. Die 39-Jährige könne sich an den Vorfall nicht erinnern und habe den Abend mit Marius als angenehm in Erinnerung gehabt.
- Eigene Recherchen
- seoghoer.dk: "Marius Borg Høiby" (norwegisch)
- instagram.com: Profil von meisterlinni
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