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Werder zu clever für Wolfsburg: Bremen stürmt auf Platz zwei


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Werder zu clever für Wolfsburg: Bremen stürmt auf Platz zwei

Von sid
05.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Klaassen (r.) jubelt gegen den VfL Wolfsburg.Vergrößern des BildesKlaassen (r.) jubelt gegen den VfL Wolfsburg. (Quelle: Nordphoto/imago-images-bilder)
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Die Grün-Weißen setzen sich gegen unglücklich agierende Wölfe durch und stürmen vorübergehend auf Platz zwei – und damit am FC Bayern vorbei.

Drei Punkte und Tabellenplatz zwei zum Geburtstag: Der SV Werder Bremen hat seinen Trainer Florian Kohfeldt und 41.000 Zuschauer in Partylaune versetzt. Die Hanseaten gewannen das Nordduell gegen den VfL Wolfsburg nach holprigem Start mit 2:0 (1:0), der Coach konnte nach dem Schlusspfiff seinen 36. Geburtstag so richtig genießen.

Mittelfeldspieler Davy Klaassen brachte Werder in Führung. Der Niederländer war in der 35. Minute mit einem Flachschuss erfolgreich. Ausgangspunkt des Tores war eine Hereingabe von Theodor Gebre Selassie. In der 86. Minute sorgte Joker Johannes Eggestein auf Vorlage des ebenfalls eingewechselten Claudio Pizarro für die Entscheidung. Die Gäste warten nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg und kassierten gleichzeitig ihre erste Auswärtsniederlage.

Die Führung ließ Bremen sicherer werden

In der ersten halben Stunde bekamen die Besucher des ausverkauften Weserstadions eine weitgehend ausgeglichene Partie zu sehen. Beide Mannschaften legten größten Wert auf Kompaktheit im Mittelfeld, entsprechend wenig passierte in den Strafräumen. Dabei zeigte das Team von Coach Bruno Labbadia wenig Respekt vor den heimstarken Bremern und ließ sich nicht in die Defensive drängen.


Erst nach der Führung bekamen die Platzherren mehr Spielkontrolle, Florian Kainz (39.) und Max Kruse (41.) hätten den Vorsprung ausbauen können. In dieser Phase machte sich beim VfL erstmals das Fehlen des Stamm-Sechsers Ignacio Camacho (Adduktorenprobleme) bemerkbar. Der etatmäßige Kapitän wurde durch Marcel Tisserand ersetzt.

Labbadia ging nach der Pause volles Risiko

Vom Rückstand unter Druck gesetzt, gingen die "Wölfe" nach dem Seitenwechsel mehr Risiko, klare Torgelegenheiten blieben jedoch zunächst aus. Glück hatten die Platzherren allerdings in der 55. Minute, als John Brooks an der Fünfmeterlinie den Ball nicht richtig traf, der Schuss des US-Amerikaners landete auf dem Tornetz.

Nach dieser Aktion ging Labbadia volles Risiko: Der frühere Werder-Profi wechselte in der 59. Minute Daniel Ginczek als zweite Sturmspitze ein, um noch mehr Angriffsdruck zu erzeugen. Der bis dahin keineswegs enttäuschende Yunus Malli musste das Spielfeld verlassen. Ginczek ging sofort in die vorderste Spitze und hätte in der 71. Minute beinahe den Ausgleich erzielt.


Im letzten Drittel der Begegnung mussten beide Mannschaften ihrem bis dahin extrem kraftraubenden Spiel mehr und mehr Tribut zollen. Die Aktionen wurden fahriger, immer öfter stockte der Spielfluss.

Kohfeldt versuchte dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem er Kainz durch Oldie Claudio Pizarro, am Mittwoch 40 Jahre alt geworden, ersetzte (75.). Auch Johannes Eggestein kam in der 83. Minute ins Spiel. Gemeinsam sorgte das Duo drei Minuten später für die Entscheidung. Pizarro bediente Eggestein mustergültig, der 20-Jährige vollstreckte eiskalt.

Verwendete Quellen
  • sid
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