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Bundesliga: Mainz patzt im CL-Duell – Gladbach souverän


Bundesliga am Samstag
Überraschungself patzt im CL-Duell – DFB-Stürmer sieht Rot

Von t-online, sid, KS

Aktualisiert am 15.03.2025 - 17:56 UhrLesedauer: 3 Min.
Jonathan Burkardt: Der deutsche Nationalspieler ließ die Mainzer früh jubeln.Vergrößern des Bildes
Jonathan Burkardt: Der deutsche Nationalspieler ließ die Mainzer in Hälfte eins jubeln. (Quelle: IMAGO/Grant Hubbs)
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Lange sah es für Mainz gut aus, dann spielte das Team aber in Unterzahl. Für Bremen geht es derweil wieder bergab.

Der SC Freiburg hat dem FSV Mainz 05 die Party zum 120. Vereinsjubiläum verdorben. Das Team von Julian Schuster holte im Duell in Überzahl ein 2:2 (0:1) und bleibt als Fünfter drei Punkte am drittplatzierten Gegner dran. Mit 42 Zählern haben die Breisgauer nach 26 Spieltagen ihre Ausbeute aus der Vorsaison erreicht, allerdings kassierte Noah Atubolu nach dem Vereinsrekord von 610 Minuten mal wieder ein Gegentor.

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Nationalspieler Jonathan Burkardt (34. Minute) und Andreas Hanche-Olsen (74.) hatten die Mainzer in Führung gebracht, doch Joker Michael Gregoritsch (58.) und Lukas Kübler (79.) gelang jeweils der Ausgleich. Dominik Kohr (44., nach Videobeweis) war wegen einer Notbremse vom Platz geflogen. Während die Freiburger seit sieben Spielen ungeschlagen sind, schaffte das Team von Trainer Bo Henriksen das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage. Allerdings warten die Rheinhessen schon seit neun Duellen auf einen Sieg gegen Freiburg.

Pl.MannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.Form
1
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Bayern
26195275:24+5162
2
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Leverkusen
25158255:30+2553
3
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Mainz
26136744:28+1645
4
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Frankfurt
25126751:39+1242
6
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Freiburg
26126836:38-242

In den Parallelspielen jubelte Borussia Mönchengladbach über einen 4:2-Sieg gegen Werder Bremen. Der FC Augsburg schockte den VfL Wolfsburg und rettete einen 1:0-Erfolg über die Zeit.

So lief das Spiel:

Für Mainz war die Begegnung des 26. Spieltags ein Jubiläumsspiel. Die Mannschaft lief in einem Sondertrikot auf, die Fans zeigten auf der Tribüne eine riesige rote Choreo. "Es ist ein großes Spiel für uns alle", kündigte Coach Henriksen an. Entsprechend war in der Anfangsphase eine ordentliche Portion Nervosität zu spüren. Beide Teams mieden vor 33.305 Zuschauern das letzte Risiko, lediglich Christian Günter hatte für Freiburg aus der Distanz einen Abschluss (7.).

Generell probierte Mainz mit dem Ball deutlich mehr, doch es fehlte an Genauigkeit und Ideen im letzten Drittel. Der Führungstreffer kam ziemlich aus dem Nichts, Burkardt musste eine flache Hereingabe von Anthony Caci nur noch zu seinem 15. Saisontor über die Linie drücken. Dann sah allerdings Kohr wegen Haltens gegen Lucas Höler nach Videobeweis die Rote Karte, Robin Zentner kratzte den Freistoß von Vincenzo Grifo stark aus dem Winkel (44.).

Nach dem Wechsel übernahm Freiburg komplett das Kommando, schnürte Mainz tief in der eigenen Hälfte ein. Erst scheiterte der zur Pause eingewechselte Gregoritsch noch per Kopf an Zentner (53.), kurze Zeit später nickte er wuchtig ein. Der Druck blieb mit Ausnahme einiger weniger Konter groß – und der Mainzer Schlussmann rückte nahezu dauerhaft in den Blickpunkt. Gegen Höler und Patrick Osterhage parierte er binnen Sekunden (63.), nochmals gegen Höler (64.) und Grifo (68.) war er ebenfalls zur Stelle. Stattdessen schlug auf der Gegenseite Hanche-Olsen per Kopf nach einem Standard zu – genau wie Kübler.

Gladbach feiert nächsten Auswärtssieg

Die Auswärtsexperten von Borussia Mönchengladbach mausern sich immer mehr zu einem Anwärter auf die europäischen Plätze. Bei Werder Bremen siegten die Gladbacher nach einem Spektakel dank Dreifach-Torschütze Alassane Pléa mit 4:2 (2:2).

Der französische Angreifer war nicht zu stoppen und brachte die Borussia mit seinen Treffern (7., Foulelfmeter/28./47.) auf die Siegerstraße. Zudem legte er Nationalstürmer Tim Kleindienst ein weiteres Tor auf (81.). Romano Schmid (39.) und André Silva (45.+1, Foulelfmeter) waren für Bremen erfolgreich. Nationalspieler Kleindienst sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte.

Erstmals seit 30 Jahren gelangen den Fohlen somit vier Siege in Folge auf fremden Plätzen innerhalb einer Saison. Bei Werder geht der kurzzeitig gestoppte Sinkflug nach der unnötigen Niederlage im Duell zweier Traditionsvereine indes weiter.

FC Augsburg seit zehn Spielen ungeschlagen

Die Defensivkünstler des FC Augsburg bleiben eines der Teams der Stunde und dürfen von ihrer zweiten Europapokalteilnahme träumen. Die Mannschaft von Trainer Jess Thorup fügte dem direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg beim 1:0 (0:0) nach sieben Spielen wieder eine Niederlage zu und zog nach Punkten mit den erschreckend harmlosen Niedersachsen gleich.

Stürmer Phillip Tietz (53.) sicherte dem seit zehn Begegnungen ungeschlagenen FCA mit seinem sechsten Saisontreffer den zehnten Sieg. Wolfsburgs Rechtsaußen Patrick Wimmer (81.) köpfte nur an die Latte, der ansonsten kaum geprüfte Augsburger Torhüter Finn Dahmen ist jetzt seit 613 Minuten ohne Gegentor. Wolfsburg muss überdies im kommenden Heimspiel gegen Heidenheim auf Angreifer Mohamed Amoura verzichten, der nach einem Foul an Marius Wolf seine fünfte Gelbe Karte sah.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen bei Sky
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
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