Bundestagswahl 2021 AfD fährt in Köln und Münster schlechtestes Ergebnis ein
Die AfD hat bei der Bundestagswahl in zwei Wahlkreisen ein auffällig schwaches Ergebnis eingefahren: In Münster und Köln kam die Partei nicht über drei Prozent der Wählerstimmen hinaus.
Münster in Nordrhein-Westfalen hat ein Alleinstellungsmerkmal im Zusammenhang mit der AfD verloren. 2017 war die Studenten- und Bischofsstadt bundesweit die einzige Stadt, bei denen die AfD auf weniger als fünf Prozent der Zweitstimmen geblieben war.
Nun teilt sich Münster mit dem Wahlkreis Köln II den Tiefstwert von 2,9 Prozent bei dieser Wahl. Allerdings bleibt Münster bei der Zahl der abgegebenen Stimmen für die AfD mit 5.599 unter der im Wahlkreis am Rhein (5.891).
AfD bei Bundestagswahl: Hier lagen die Tiefstwerte
Bundesweit sind Köln II und Münster nicht die einzigen Wahlkreise, in denen die Partei laut den vorläufigen Zahlen des Bundeswahlleiters unter der Fünfprozentmarke blieb. In weiteren 21 Wahlkreisen kam die AfD ebenfalls nicht über fünf Prozent hinaus.
Ebenfalls deutlich unter fünf Prozent bei den Zweitstimmen schnitt die AfD beispielsweise in Hamburg-Altona (3,3), Friedrichshain-Kreuzberg (4,1), Stuttgart I (4,2) und München-West/Mitte (4,3) ab. Den höchsten Wert an Zweitstimmen vermeldet der Bundeswahlleiter für die AfD für Görlitz (Sachsen) mit 32,5 Prozent.
- Nachrichtenagentur dpa