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Köln: Polizei nennt neue Details zu Vergewaltigungen an Karneval


Zahl der Sexualdelikte steigt
Polizei nennt neue Details zu Vergewaltigungen an Karneval

Von t-online, shh

28.02.2025 - 16:19 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Zülpicher Straße in Köln (Archivbild): Nach mehreren sexuellen Übergriffen ermittelt die Polizei. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov/imago)
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Nach mehreren schweren Sexualdelikten sucht die Polizei nach den flüchtigen Tätern. Die gingen teilweise äußerst brutal vor.

Die Kölner Polizei hat nach mehreren Vergewaltigungen neue Details zu den Straftaten an Weiberfastnacht (27. Januar) veröffentlicht. Demnach gingen bis Freitag sieben Anzeigen wegen sexueller Belästigung, eine wegen sexueller Nötigung und zwei wegen einer Vergewaltigung ein. In mehreren Fällen sind die Täter nach wie vor auf der Flucht.

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Zunächst hatte es Verwirrung um die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen gegeben. Nachdem am Freitagmorgen zunächst drei Fälle bekannt geworden waren, stufte die Polizei die Zahl später wieder auf zwei herab. Grund dafür war offenbar eine Doppelzählung im System der Ermittler. Nun sucht die Polizei mit Hochdruck nach den flüchtigen Tätern.

Kölner Karneval: Polizei veröffentlicht Details zu Vergewaltigungen

Gegen 14.30 Uhr hatte eine junge Frau zunächst einen Mann kennengelernt, der sich wenig später hinter ihr in eine mobile Toilette auf den Uniwiesen gedrängt haben soll. Dort soll der Täter sie vergewaltigt haben und anschließend geflohen sein. Er wird als blond, etwa 1,85 Meter groß und blauäugig beschrieben. Außerdem soll er auffällig hohe Wangenknochen haben und sich als Gefängnisinsasse verkleidet haben.

Gegen 17 Uhr ereignete sich eine ähnliche Tat in einer mobilen Toilette an der Kirche unweit des Zülpicher Platzes. Dort hatte ein 18-Jähriger eine junge Frau ebenfalls in einer mobilen Toilette bedrängt und soll sie dort vergewaltigt haben. Das Personal einer nahegelegenen Kneipe konnte der Frau helfen, herbeigerufene Polizisten nahmen den 18 Jahre alten mutmaßlichen Täter kurz darauf fest.

Vergewaltigungen an Karneval: Täter weiter auf der Flucht

Nur zehn Minuten später wurde eine weitere Frau an einer mobilen Toilette von zwei Männern bedrängt. Sie sollen sich als Security-Mitarbeiter ausgegeben haben. In der Kabine sollen sie die Frau zu sexuellen Handlungen aufgefordert und sie an sich gedrückt haben. Die Frau konnte flüchten und die Polizei zu Hilfe rufen. Die Beamten nahmen kurz darauf einen 20-Jährigen fest. Gegen ihn sowie einen weiteren unbekannten Täter wurden Ermittlungen wegen sexueller Nötigung eingeleitet.

Die Zahl der Straftaten war an Weiberfastnacht insgesamt unter dem Niveau der vergangenen Jahre geblieben. Dennoch verfolgt die Polizei die angezeigten Vergewaltigungen mit Nachdruck. Hinweise zu den Taten und den beiden noch flüchtigen Männern nimmt das Kriminalkommissariat 12 telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Verwendete Quellen
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