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Köln: Entscheidung zur Ost-West-Achse wieder vertagt


Punkt aus Ratssitzung verschwunden
Entscheidung zur Ost-West-Achse erneut vertagt


24.09.2024 - 13:43 UhrLesedauer: 2 Min.
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Eine KVB-Bahn der Linie 1 auf der Ost-West-Achse (Archivbild): Für die Strecke liegen Pläne für eine ober- und eine unterirdische Variante vor. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

In der Ratssitzung am 1. Oktober wird nun doch nicht über das riesige Infrastruktur-Projekt beraten. Die Linke fordert eine Entscheidung noch in diesem Jahr.

Wer sich die Tagesordnung für die kommende Sitzung des Kölner Stadtrates am 1. Oktober anschaut, wird den Begriff "Ost-West-Achse" zwar finden, aber nicht als das große Fokus-Thema, als das es geplant war. Der Tagesordnungspunkt zur finalen Abstimmung über die Tunnelvariante oder die oberirdische Lösung ist von der Agenda verschwunden, stattdessen gibt es lediglich noch einen Antrag der Linken, die eine Entscheidung noch in diesem Jahr fordert.

Bereits im Juni sollte über das Mammut-Verkehrsprojekt für Köln im Rat abgestimmt werden, damals wurde die Entscheidung vertagt. Nun also die erneute Verschiebung. Ein Blick in die Beratungsfolge – also die Reihenfolge der Ausschüsse, die über die Vorlage beraten müssen, bevor der Rat final abstimmen kann – zeigt: Der Termin am 1. Oktober ist schon deshalb nicht haltbar, weil vorgelagerte Gremien das Thema bereits vertagten.

Linke will Entscheidung noch vor der Kommunalwahl

Die Ost-West-Achse ist eines der größten Verkehrsprojekte für die kommenden Jahrzehnte in der Domstadt: Konkret geht es um den Einsatz von 90-Meter-Bahnen auf der Linie 1 zwischen Weiden-West und Bensberg, der die hochfrequentierte Strecke entlasten soll. Dafür müssen die Bahnsteige entlang der Strecke verlängert werden. Für den Bereich der Innenstadt, also den Abschnitt zwischen Universitätsstraße und Heumarkt, stehen dabei zwei Varianten zur Auswahl, über die die Fraktionen entscheiden sollen. Die eine sieht vor, die Linie 1 unter die Erde zu verlegen, die andere eine oberirdische Verlängerung der bestehenden Haltestellen.

Sollte sich der bestehende Stadtrat nicht vor der Kommunalwahl 2025 für eine der beiden Lösungen entscheiden, müsste ein neu gewählter Stadtrat das Thema erneut aufrollen – weitere Verzögerung wäre damit vorprogrammiert. Auf dieses Problem weist die Linke in ihrem Antrag hin.

Verwendete Quellen
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