Nach über 14 Jahren Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs wird mit Beton gefüllt

Dienstag und Mittwoch wird es auf der Großbaustelle am Waidmarkt sehr laut. Über 1.000 Kubikmeter Beton werden in die Baugrube des ehemaligen Kölner Stadtarchivs eingelassen.
Zwei Bauarbeiter in neongelben Warnwesten beugen sich am Dienstagvormittag über ein außergewöhnlich großes Loch mitten am Waidmarkt. Im Hintergrund steht ein erster LKW mit Beton bereit, der sich einen Weg durch die Baustelle bahnt. Sonst weisen nur einige Halteverbotsschilder auf den heutigen Einsatz auf der Großbaustelle hin.
Seit nunmehr 14 Jahren klafft der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs ein riesiges Loch. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier. Am 28. und 29. November beginnt schließlich eine erste Großbetonage.
Nach Angaben der KVB beginnen die Arbeiten am Waidmarkt am Dienstag um 14 Uhr. Rund 1.360 Kubikmeter Beton werden bis zum Vormittag des folgenden Mittwochs in das klaffende Loch eingebracht. Wie die KVB mitteilte, muss der Beton ohne Unterbrechung eingebracht werden. Dass die Arbeiten auch die Nacht hindurch fortgesetzt werden müssen, ließe sich nicht vermeiden.
Anwohner müssen mit nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen rechnen, so werden beispielsweise lärmintensive Baugeräte eingesetzt. Die Arbeiten werden von insgesamt rund 50 Mitarbeitenden und Tauchern durchgeführt, die abwechselnd in Schichten arbeiten – auch in der Nacht.
- kvb-koeln.de: "Baustelleninfos Waidmarkt"
- Reporter vor Ort