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Frankfurter Bahnhofsviertel: Neues Suchthilfezentrum geplant


Speziell für Crack-Konsumenten
Neues Suchthilfezentrum: Neuer Standort mitten im Bahnhofsviertel

Von t-online
03.04.2025 - 13:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Niddastraße 76 von außen: Hier soll das geplante neue Suchthilfezentrum entstehen.Vergrößern des Bildes
Niddastraße 76: Hier soll das geplante neue Suchthilfezentrum entstehen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Jan Hassenpflug)
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Frankfurt plant ein neues Suchthilfezentrum im Bahnhofsviertel. Nun wurde eine geeignete Immobilie in dem Stadtteil gefunden.

Die Stadt Frankfurt hat bekannt gegeben, dass sie eine geeignete Immobilie für ein neues Suchthilfezentrum im Bahnhofsviertel gefunden hat. "In der Niddastraße 76 steht ein Haus zur Verfügung, das alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt – eine Seltenheit auf dem Frankfurter Immobilienmarkt", erklärte Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl (Grüne). Voitl kündigte an, dem Magistrat vorzuschlagen, das Objekt so schnell wie möglich anzumieten.

Das geplante Zentrum soll umfassende Unterstützung für suchtkranke Menschen bieten. Es wird Aufenthalts- und Konsumräume, Ruhebetten sowie Übernachtungsmöglichkeiten umfassen. Auch medizinische Behandlung und psychosoziale Beratung sollen dort untergebracht werden. "Wir setzen auf unsere 30-jährige Erfahrung mit einer pragmatischen und menschlichen Herangehensweise an die Drogenproblematik", betonte Voitl.

Spezielle Konsumräume für Crack-Konsumenten

"Wir haben es heute mit einer sehr heterogenen Szene zu tun, die neben der Sucht noch viele andere Probleme bewältigen muss", sagte Voitl weiter. Angesichts des zunehmenden Crack- und Fentanylkonsums sollen spezielle Räume eingerichtet werden, um den Straßenkonsum zu verringern.

Weitere Details zum Kauf der Immobilie kann die Stadt nach eigenen Angaben derzeit nicht bekannt geben, da der Magistratsbeschluss noch aussteht. Voitl versicherte jedoch: "Wir legen bereits vor Vertragsabschluss unsere Pläne offen und sind damit maximal transparent." Sobald der Magistrat entschieden hat, soll die Anwohnerschaft umgehend über das weitere Vorgehen informiert werden.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 03.04.2025
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