Hessische Rettungsmedaille verliehen Heldentat an der Friedensbrücke: Zwei Männer retten ein Leben

Zwei Männer werden mit der Hessischen Rettungsmedaille ausgezeichnet. Sie bewiesen im November des Vorjahres Zivilcourage an der Frankfurter Friedensbrücke.
Clemens Pittrof aus Heidelberg und Jobran Abazed aus Fulda haben die Hessische Rettungsmedaille erhalten. Gesundheitsministerin Diana Stolz hat am Donnerstag die beiden Männer für ihren Einsatz im vergangenen November ausgezeichnet.
In ihrer Laudatio betonte die Ministerin den Mut und die Tatkraft der Geehrten: "Herr Pittrof und Herr Abazed haben durch ihr reaktionsschnelles Handeln einem Menschen das Leben gerettet. Ihre Tat erinnert uns daran, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten und in kritischen Momenten beherzt einzugreifen."
Zivilcourage verhinderte Tragödie
Clemens Pittrof und Jobran Abazed hatten im November vergangenen Jahres einen Mann bemerkt, der mit suizidalen Absichten auf der äußeren Seite des Geländers der Friedensbrücke in Frankfurt stand. Ohne zu zögern, näherten sie sich ihm vorsichtig, hielten ihn fest und sicherten ihn ab, bis die Polizei eintraf. Anschließend wurde der Mann dem Rettungsdienst übergeben.
"Ihr mutiges Eingreifen verhinderte eine Tragödie und schenkte einem Menschen eine zweite Chance", erklärte die Gesundheitsministerin. Diese Ehrung solle auch ein Zeichen an die Öffentlichkeit sein: "Es gibt Menschen, die für andere da sind und sich selbst hinten anstellen, wenn Hilfe gebraucht wird."
Die Hessische Rettungsmedaille wurde am 11. Juli 1953 gestiftet und ehrt Personen, die Menschen aus Lebensgefahr gerettet oder erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit abgewendet haben. Sie gehört zu den ersten Landesauszeichnungen nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland.
Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.
- Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege vom 03.04.2025
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