Baustopp abgewiesen Klage gegen Citybahn-Projekt in Bochold gescheitert
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Die Klage gegen den Bauabschnitt der Citybahn in Essen wurde abgewiesen. Der Bau kann nun starten – erste Vorbereitungen beginnen bereits im März.
Ein Gericht hat entschieden: Der Bau der neuen Citybahn in Essen darf weitergehen. Ein Restaurantbesitzer aus dem Stadtteil Bochold hatte versucht, den Baustopp zu erzwingen. Er fürchtete um seine Existenz durch wegfallende Parkplätze.
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen lehnte die Klage am Donnerstag (27. Februar) jedoch ab. In seiner Begründung erklärte das Gericht, dass der Kläger die besondere Eilbedürftigkeit nicht glaubhaft machen konnte. Zudem hätten Anlieger keinen Anspruch auf den Erhalt oder die Einrichtung von Parkmöglichkeiten direkt vor ihrem Grundstück.
Citybahn: Ab 10. März sollen Vorbereitungen für Arbeiten starten
Auch wenn wirtschaftliche Einbußen nicht ausgeschlossen wurden, sah das Gericht diese als zumutbar an. Die vorgelegten betriebswirtschaftlichen Daten belegten keine Existenzgefährdung durch die Bauarbeiten, so das Gericht weiter. Das Straßenrecht des Landes NRW enthalte zudem Entschädigungsansprüche für solche Fälle.
Die Arbeiten an der Haus-Berge-Straße können somit beginnen. Ab dem 10. März starten erste Vorbereitungen, bevor ab dem 21. März Versorgungsleitungen verlegt werden sollen. Ziel ist es, den geplanten neuen Stadtteil Essen 51 mit der Innenstadt und weiteren Stadtteilen zu verbinden.
- radioessen.de: "Baustopp der Citybahn in Essen: Klage abgewiesen" vom 27. Februar 2025
- waz.de: "Citybahn in Essen: Gericht weist Antrag auf Baustopp zurück" vom 27. Februar 2025 (kostenpflichtig)
- Eigene Berichterstattung zum Thema auf t-online.de