160 Einsatzkräfte vor Ort Notfall-Übung: Großaufgebot der Polizei am Potsdamer Platz

An diesem Samstagmittag ist am Potsdamer Platz in Berlin einiges los. Doch keine Sorge: Das Großaufgebot an Einsatzkräften ist lediglich für eine Notfall-Übung vor Ort.
Am Potsdamer Platz in Berlin läuft am Samstagmittag (5. April) eine Katastrophen-Übung. Dort werde ein realistisches Szenario durchgespielt, um für den Ernstfall wertvolle Erkenntnisse und somit mehr Sicherheit zu gewinnen, so die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst X.
Konkret wird demnach die Evakuierung von Fahrgästen und Verletzten durchgespielt, nachdem eine S-Bahn in einem Tunnel aus den Schienen gesprungen ist. "Was passiert, wenn ein Zug plötzlich zwangsgebremst wird, Rauch aufsteigt, Menschen verletzt sind – und viele gleichzeitig den Notruf 110 und 112 wählen?", schreibt die Polizei weiter.
Einsatzkräfte am Potsdamer Platz: "Macht euch bitte keine Sorgen"
Im Einsatz sind neben der Bundes- und Landespolizei auch die Feuerwehr und die Deutsche Bahn. Rund 160 Einsatzkräfte und 40 Fahrzeuge sind an der Übung am Potsdamer Platz beteiligt. 190 Komparsen, teilweise mit aufgemalten Verletzungen im Gesicht, sind ebenfalls vor Ort
Ziel der Übung ist es nach Bahn-Angaben, die internen Meldewege sowie die Kommunikation zwischen DB und Rettungskräften zu erproben. "Die Rettungskräfte erhalten die Gelegenheit, die Evakuierung von verletzten und unverletzten Personen unter herausfordernden Bedingungen, wie den beengten Platzverhältnissen im Nord-Süd-Tunnel zu üben", hieß es.
Die Übung findet in der Zeit von 10 bis 14 Uhr auf dem aktuell nicht genutzten Gleis 13 statt. "Wenn ihr ein großes Blaulichtaufgebot rund um den S+U-Bahnhof wahrnehmt, macht euch also bitte keine Sorgen", teilte die S-Bahn auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Der Fahrbetrieb sei davon nicht betroffen.
- Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa
- x.com: Tweets der S-Bahn Berlin und der Polizei Berlin