Gedenken in Berlin Brandenburger Tor leuchtet für getötete Geiseln aus Israel
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Berlin gedenkt der ermordeten Familie Bibas. Das Brandenburger Tor wird am Mittwoch in Orange angestrahlt, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Das Brandenburger Tor wird am Mittwoch in orangefarbenes Licht getaucht. Damit gedenkt die Hauptstadt der in Gaza getöteten Schiri Bibas und ihrer beiden Söhne. Die Familie besaß auch die deutsche Staatsangehörigkeit.
"In Gedenken an die ermordeten Mitglieder der Familie Bibas und in Solidarität mit den zahlreichen Geiseln, die noch immer in der Gewalt der Hamas-Terroristen sind", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auf der Plattform X. Zuvor hatte der "Tagesspiegel" berichtet. Die Beisetzung der Familie findet am Mittwoch in Israel statt.
Symbol für das Massaker
Die Hamas hatte Schiri Bibas und ihre Söhne Kfir (10 Monate) und Ariel (4 Jahre) bei ihrem Überfall am 7. Oktober entführt und in Geiselhaft genommen. Videoaufnahmen der verängstigten Mutter mit ihren rothaarigen Kindern gingen um die Welt. Sie wurden zum Symbol für das Massaker, das den Gaza-Krieg auslöste.
Am Freitag übergab die Hamas die Leiche der Mutter, einen Tag nach den sterblichen Überresten ihrer Kinder. Zuvor hatte die Terrororganisation fälschlicherweise die Leiche einer anderen, unbekannten Frau ausgehändigt, was in Israel für Empörung sorgte.
Die orange Beleuchtung des Brandenburger Tors reiht sich in eine internationale Gedenkwelle ein. In den vergangenen Tagen wurden bereits in mehreren Ländern Monumente und Gebäude zu Ehren der Familie Bibas angestrahlt, wie der "Tagesspiegel" berichtete.
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- Nachrichtenagentur dpa