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Berlin ehrt Friede Springer als neue Ehrenbürgerin


Verleger-Witwe
Friede Springer wird Ehrenbürgerin Berlins

Von t-online, jon

Aktualisiert am 26.02.2025 - 06:50 UhrLesedauer: 2 Min.
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Friede Springer in Berlin (Archivbild): Die 82-Jährige wird heute zur Ehrenbürgerin ernannt. (Quelle: Fabian Sommer/dpa/Archivbild/dpa)
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Eine Ehrung für ihr vielfältiges Engagement: Friede Springer wird Ehrenbürgerin in Berlin. Wofür die Verlegerin besonders gewürdigt wird.

Friede Springer wird am heutigen Mittwoch zur Ehrenbürgerin Berlins ernannt. Die feierliche Zeremonie findet im Festsaal des Roten Rathauses im Beisein der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, statt.

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Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, der die Laudatio halten wird, würdigte bereits im Vorfeld das umfassende Engagement der Verlegerin: "Das Bekenntnis zu Berlin, zu Freiheit und Demokratie hat immer im Zentrum des unternehmerischen und gesellschaftlichen Engagements von Friede Springer gestanden." Als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende begleite sie die Axel Springer SE auf dem Weg der digitalen Transformation zu einem Unternehmen, das vom Standort Berlin aus im internationalen Wettbewerb bestehen müsse.

Bürgermeister Wegner hebt soziale Initiativen von Springer hervor

Besonders hob Wegner die sozialen Initiativen der Verlegerin hervor: "Unternehmertum in sozialer Verantwortung gehört zur Tradition ihres Hauses." Diese Haltung spiegele sich in der großzügigen Unterstützung wider, die Friede Springer in Berlin, Deutschland und international leiste. Ihr Engagement manifestiere sich in verschiedenen Stiftungen, darunter die Axel Springer Stiftung, die Friede Springer Herz Stiftung und das kürzlich gegründete Friede Springer – Cardiovascular Prevention Center an der Charité, dessen Aufbau mit bis zu 70 Millionen Euro gefördert werde.

Neben ihrem unternehmerischen und philanthropischen Wirken würdigte Wegner auch Springers Einsatz für die deutsch-israelischen Beziehungen: "Seit vielen Jahren setzt sie sich auch aktiv für die Stärkung der Beziehungen zwischen Deutschland und Israel ein." Sie unterstütze zahlreiche Projekte der Gedenkkultur in Berlin, um die Erinnerung an die Shoah wachzuhalten und jüngeren Generationen historische Verantwortung zu vermitteln.

"Ihr unermüdliches Engagement und ihr bescheidenes und zugleich entschlossenes Auftreten machen sie zu einer sehr geschätzten Persönlichkeit. Unsere neue Ehrenbürgerin hat sich um unser Berlin verdient gemacht", so Wegner.

Zuletzt wurden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim in das Berliner Ehrenbürgerbuch eingetragen.

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