Unfall nahe der Gigafactory Mann verbrennt im Auto: Tesla-Feuerwehr darf nicht eingreifen
Auf der A10 bei Grünheide ist ein Mann in einem Auto verbrannt. Die Tesla-Werkfeuerwehr durfte nicht sofort eingreifen. Das wirft nun Fragen auf.
Der Verkehrsunfall, der sich vergangenen Donnerstag auf dem östlichen Berliner Ring (A10) bei Grünheide im Landkreis Oder-Spree ereignet hat, wirft im Nachgang Fragen auf. Bei dem Unfall war ein 36-jähriger Mann ums Leben gekommen.
Laut dem Pressebericht der Polizei war der 36-Jährige in seinem Renault unterwegs, als er aufgrund des dichten Verkehrs abbremsen musste. Ein folgender Lkw-Fahrer bemerkte dies zu spät und konnte sein tonnenschweres Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig stoppen, wodurch das Auto zwischen zwei Lastwagen eingeklemmt und in Brand gesetzt wurde.
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Unfall nahe Gigafactory: Warum greift Tesla-Feuerwehr nicht ein?
Besonders auffällig war die Tatsache, dass die Tesla-Werkfeuerwehr, die nur wenige Hundert Meter vom Unfallort entfernt stationiert war, nicht sofort eingriff. Das wirft im Nachgang nun Fragen auf. Hätte der Unfalltod des 36-Jährigen etwa verhindert werden können?
Wie die "Märkische Allgemeine" nun berichtet, traf anscheinend die Feuerwehr-Leitstelle Oderland die Entscheidung, zunächst örtliche Feuerwehren die Situation einschätzen zu lassen. Erst nach vollständiger Sperrung der Autobahn kamen Kräfte der Tesla-Werkfeuerwehr zum Einsatz.
Wie es in dem Bericht heißt, wird der Fall derzeit untersucht. Zum aktuellen Zeitpunkt lägen keine weiteren Erkenntnisse oder Aussagen der Pressestelle von Tesla vor. Von Seiten des Landkreises Oder-Spree heißt es lediglich, dass man derzeit Stellungnahmen von beteiligten Einsatzkräften einhole. Vorher könne man keine endgültige Aussage treffen.
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- Mit Material der dpa
- Eigene Berichterstattung
- dnn.de: Tödlicher Unfall auf der A10 an der Gigafactory: Warum rückte die Tesla-Werkfeuerwehr nicht aus?