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"Dodo der Karibik": Seltene Taubenart vom Aussterben bedroht


DNA von Blaukopftaube analysiert
"Dodo der Karibik" vom Aussterben bedroht

Von t-online, mtt

02.04.2025 - 14:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Blaukopftaube (Archivbild): Das Tier erscheint dem Laien auf den ersten Blick wenig spektakulär, es erstaunt aber die Wissenschaft.Vergrößern des Bildes
Eine Blaukopftaube (Archivbild): Das Tier erscheint dem Laien auf den ersten Blick wenig spektakulär, es erstaunt aber die Wissenschaft. (Quelle: Kevin Elsby/imago-images-bilder)
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Erstaunliche Nachrichten aus der Karibik: Dort haben Wissenschaftler die DNA einer Taube untersucht – und sind zu sonderbaren Ergebnissen gekommen.

Rein optisch macht die Blaukopftaube nicht viel her. Wie der Name schon sagt, weist sie als herausstechendes Merkmal einen blauen Kopf auf. Der Körper ist hingegen in braunen Erdtönen gefiedert und sieht eher unspektakulär aus.

Die Wissenschaftswelt ist dennoch fasziniert: Denn wie Forscher jetzt herausgefunden haben, ist das Tier ziemlich einzigartig. Eine in der Fachzeitschrift "Biology Letters" veröffentlichte DNA-Analyse zeigt, dass die Blaukopftaube keinerlei engen Verwandten hat.

Der Dodo war auch eine Taubenart

"Diese Art ist evolutionär sogar noch eigenständiger als der Dodo", sagte Studieninitiatorin Jessica Oswald vom Florida Museum of Natural History. Der Dodo, ein flugunfähiger Vogel, der ausschließlich auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean vorkam, hatte nämlich noch einen nahen Verwandten: den Rodrigues-Solitär, der auf einer Nachbarinsel von Mauritius lebte, bis Menschen die Insel besiedelten.

Sowohl der Dodo als auch der Rodrigues-Solitär sind lange ausgestorben. Was sie außer ihrer Einzigartigkeit noch mit der Blaukopftaube verbindet: Beide Vögel zählten zu den Taubenarten.

Eine weitere Gemeinsamkeit droht hinzuzukommen: Die Blaukopftaube könnte wie Dodo und Rodrigues-Solitär aussterben. Es gibt die Art nur auf Kuba, lediglich 1.000 erwachsene Exemplare sind noch übrig.

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