70 Tiere verkauft Illegaler Welpenhandel in Baden-Württemberg aufgedeckt

In Baden-Württemberg haben mehrere Täter mindestens 70 Welpen illegal in Deutschland verkauft. Einige der beschlagnahmten Hunde überlebten nicht. Auch in anderen Bundesländern wird ermittelt.
Mehrere Täter sollen mindestens 70 Hundewelpen illegal nach Deutschland gebracht und verkauft haben. Ermittler in Baden-Württemberg gingen nach Polizeiangaben vom Freitag von einer weitaus höheren Gesamtzahl an Hundeverkäufen aus. Demnach wurde Ende Juli ein Verdächtiger festgenommen, als er bei einem von der Polizei eingefädelten Scheinverkauf erwischt wurde. Inzwischen wird demnach gegen eine Gruppe ermittelt, die sich auf die Hunderasse Malteser spezialisiert hatte.
Auch Zwergspitzwelpen aus Bulgarien dabei
Zwei von drei in dem Zusammenhang beschlagnahmte Hunde mussten demnach eingeschläfert werden. Unter anderem seien auch Zwergspitzwelpen unter Missachtung zahlreicher Bestimmungen etwa zum Tierschutz aus Bulgarien importiert worden. Die Käufer seien unter Vorspiegelung falscher Tatsachen über die Herkunft und den Gesundheitszustand der Tiere getäuscht worden.
Zur Gesamtzahl der Verdächtigen machte die Polizei keine Angaben. Diese Ermittlungen zum illegalen Welpenhandel waren im Juni nach einem Fall in Haslach ins Rollen gekommen. Inzwischen wird den Angaben zufolge auch in anderen Bundesländern ermittelt.
- Nachrichtenagentur AFP