Feuervulkan in Guatemala-Stadt Über 100 Tote bei Vulkanausbruch in Guatemala

Nach dem verheerenden Vulkanausbruch in Guatemala ist die Zahl der Toten auf mehr als 100 gestiegen. Die Katastrophe beschäftigt auch die Justiz.
Die Zahl der Toten durch den Vulkanausbruch in Guatemala ist auf 109 gestiegen. Das teilte das rechtsmedizinische Institut Inacif mit. Angesichts der hohen Opferzahl leitete die Staatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes Ermittlungen dazu ein, ob die Sicherheitsbehörden möglicherweise zu spät Evakuierungsanordnungen gaben.
Über 12.000 Menschen mussten Häuser verlassen
Der 3.763 Meter hohe Feuervulkan, der 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt liegt, ist schon seit Monaten aktiv. Der Vulkan brach am Sonntagmorgen aus, die Eruption dauerte mehr als 16 Stunden. Dutzende Menschen wurden verletzt, mehr als 12.000 mussten ihre Häuser verlassen.
Am Donnerstag wurden die Such- und Rettungsmaßnahmen vorübergehend unterbrochen. Grund hierfür war die Befürchtung von Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle. Überdies setzte sich die Aktivität des Vulkans weiter fort.
- AFP, dpa