Fehler zahlt sich aus Deutscher gewinnt schon zum zweiten Mal beim Eurojackpot

Ein Glückspilz in Sachsen-Anhalt hat zum zweiten Mal im Eurojackpot richtig gelegen. Wieder gab es einen sechsstelligen Gewinn.
Ein hoher Lottogewinn ist für die meisten Spieler ein einmaliges Ereignis. Doch in Stendal in Sachsen-Anhalt schlug das Glück gleich zweimal zu. Ein 32 Jahre alter Lottospieler hatte bereits vor vier Jahren abgeräumt: Jetzt gewann er nochmal 381.000 Euro im Eurojackpot, wie die Lottogesellschaft berichtet.
Damals hatte er die fünf Zahlen und die Eurozahl richtig getippt. Als er vergangene Woche erneut den Lottoschein abgab, unterlief ihm ein Fehler, der sich auszahlte. Eigentlich habe er, so die Lottogesellschaft, andere Eurozahlen tippen wollen, beließ es aber dabei und gab den Schein ab. Nach der Ziehung wusste er: Das Glück hat erneut zugeschlagen, dieses Mal gewann er 102.000 Euro.
- Eurojackpot am Freitag: Das sind die Gewinnzahlen
Der mittlerweile wohl routinierte Gewinner investierte eigenen Angaben zufolge seinen ersten Gewinn schlau und erfüllte sich unter anderem seinen Wohntraum, wie es weiter hieß. Mit dem zweiten Gewinn soll es nun in einen langersehnten Abenteuerurlaub gehen – den Rest des Gewinns möchte er sparen. Der Eurojackpot ist eine Lotterie, an der 19 europäische Länder teilnehmen. Der Jackpot kann auf bis zu 120 Millionen Euro ansteigen.
Tipps für den Jackpotgewinn
Was passiert, wenn der Traum vom Jackpot Wirklichkeit wird: Darauf sollten Sie achten. Und wie lange haben Lottospieler Zeit, ihre Gewinne abzuholen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Gewinnfrist und ob Sie Ihren Lottogewinn versteuern müssen, lesen Sie hier.
Glücksspielsucht
Zwei von 100 erwachsenen Menschen in Deutschland haben Schätzungen zufolge einen problematischen Umgang mit Glücksspiel. Die Gewinnchance liegt für den Eurojackpot bei rund eins zu 140 Millionen. Wer bei sich oder bei Menschen in seinem Umfeld ein problematisches Verhalten in Bezug zu Glücksspiel feststellt, kann sich unter 0800 1 37 27 00 bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Hilfe holen.
- Nachrichtenagentur dpa