Autofahrer nutzt Corona-Lage Raser mit 182 km/h in Leipziger Innenstadt geblitzt

In Leipzig ist ein Autofahrer in einer 50er-Zone mit mehr als 130 km/h zu viel auf dem Tacho geblitzt worden. Blöd gelaufen für den Raser: Sein Beifahrer filmte die rasante Fahrt mit dem Handy.
Ein Autofahrer hat in Leipzig die coronabedingte ruhigere Verkehrslage ausgenutzt und ist mit 182 km/h durch die Stadt gerast. Der Mann sei am 9. April bei erlaubten 50 Kilometern in der Stunde geblitzt worden, teilte die Stadt am Freitag mit.
Zudem habe sein Beifahrer das Geschehen auch noch mit dem Handy gefilmt. Wegen des Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit um 132 Kilometer pro Stunde werde nun die Einleitung eines Strafverfahrens geprüft.
Die Einrichtungen zur Verkehrsüberwachung würden auch während der Corona-Pandemie weiter betrieben, unterstrich der Leiter des Ordnungsamtes, Helmut Loris. "Besonders in den aktuellen Zeiten wird deutlich, dass vor allem die Vernunft und Einsicht in die gesetzlichen Bestimmungen dem Schutz anderer Personen dient." Grobes Fehlverhalten könne zu Personen- und Sachschäden führen.
- Nachrichtenagentur dpa