Unglück in Luxemburg Kleinkind auf Weihnachtsmarkt von Eisskulptur erschlagen

Unglück in Luxemburgs Hauptstadt: Auf einem Weihnachtsmarkt ist eine Eisskulptur zusammengebrochen – ein Eisbrocken traf ein Kleinkind.
In Luxemburg ist ein Kleinkind auf einem Weihnachtsmarkt tödlich verunglückt. Das Kind sei am Sonntagabend von einer Eisskulptur erschlagen worden, teilte die Polizei mit.
Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Justizkreisen erfuhr, leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung ein. Der französische Künstler und Schöpfer der Eisskulptur, Samuel Girault, wies eine Mitschuld an dem Vorfall zurück.
"Die Skulptur kann nicht von alleine herunterfallen", sagte Girault. Der Sockel seiner Eisfigur sei "mindestens zwei Tonnen" schwer gewesen. Der in Paris lebende Künstler war noch in der Nacht von der Luxemburger Polizei zu dem Unglück befragt worden. Die Polizei startete zudem einen Zeugenaufruf, um mehr über den Unfallhergang zu erfahren.
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Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war die Skulptur auf dem Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt des Großherzogtums am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr zusammengebrochen. Dabei wurde das Kind von einem Eisblock getroffen. Wie örtliche Medien unter Berufung auf Zeugen berichteten, waren die Rettungskräfte schnell vor Ort und versuchten das Kind zu reanimieren. Die Verletzungen des Kindes waren nach Polizeiangaben jedoch so schwer, dass es im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus starb.
- Nachrichtenagentur AFP