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Wahl-Debakel: Nordmazedoniens Ministerpräsident Zaev kündigt Rücktritt an


Nach Kommunalwahlen
Nordmazedoniens Ministerpräsident Zaev kündigt Rücktritt an

Von afp, dpa
Aktualisiert am 01.11.2021Lesedauer: 1 Min.
Zoran Zaev: Der Premierminister von Nordmazedonien hat seinen Rücktritt angekündigt.Vergrößern des Bildes
Zoran Zaev: Der Premierminister von Nordmazedonien hat seinen Rücktritt angekündigt. (Quelle: Archivbild/Ognen Teofilovski/reuters)
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Nordmazedoniens Ministerpräsident Zoran Zaev hat seinen Rücktritt angekündigt. Für seine regierenden Sozialdemokraten zeichnet sich bei den Kommunalwahlen eine schwere Niederlage ab.

Nordmazedoniens Ministerpräsident Zoran Zaev ist am Sonntagabend nach einer Niederlage bei der landesweiten Kommunalwahl zurückgetreten. Der als prowestlicher Reformer geltende Politiker legte seine Ämter als Regierungschef sowie als Vorsitzender der sozialdemokratischen Partei SDSM nieder, meldete die staatliche Nachrichtenagentur MIA. "Ich übernehme die volle Verantwortung für die Wahlniederlage", sagte Zaev demnach.

Als besonders schwerwiegend galt die sich abzeichnende Niederlage der SDSM in der Hauptstadt Skopje. Für diesen Fall hatte Zaev bereits vor der Abstimmung seinen Rücktritt angekündigt.

Oppositionskandidatin setzt sich bei Stichwahl in der Hauptstadt durch

In Skopje setzte sich bei der Stichwahl die Oppositionskandidatin für das Bürgermeisteramt, Danela Arsovska, mit 55,85 Prozent der Stimmen vor dem bisherigen Amtsinhaber Petre Sigelov von Zaevs Partei durch, der auf 40,60 Prozent kam. Das gab das zentrale Wahlbüro nach Auszählung von 60 Prozent der Stimmen bekannt. Arsovska hatte als Parteilose mit Unterstützung der konservativen Oppositionspartei VMRO-DPMNE kandidiert.

Beobachter hielten weitere politische Folgen für möglich. Die Niederlage bei der Wahl könne auch die knappe Mehrheit von Zaevs Koalition erschüttern – durch abtrünnige Parlamentarier, hieß es. Zaevs SDSM hat zusammen mit den mitregierenden Parteien der albanischen Minderheit nur 62 von 120 Sitzen im Parlament.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und afp
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