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Opel Frontera: Elektro-SUV überrascht mit Stahlfelgen


Low budget statt Luxus
Dieser Opel löst hitzige Debatten aus

05.04.2025 - 11:04 UhrLesedauer: 1 Min.
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Im Video: Was der neue Frontera bewusst weglässt. (Quelle: t-online)
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Mit dem neuen Frontera überrascht Opel mit einem SUV im Low-budget-Segment – und trifft damit einen Nerv. Was manche feiern, empfinden andere als provokant.

Opel bringt den Frontera zurück. Und der sorgt schon vor dem Marktstart für ordentlich Gesprächsstoff: Ein SUV mit Stahlfelgen, Handyhalter statt Radio – und einem Preis, der selbst Dacia Konkurrenz macht.

Optisch kantig, konzeptionell reduziert – so viel lässt sich sagen. Doch was treibt Opel zu diesem Schritt? Und wie reagieren potenzielle Käufer?

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Welch ein Glück, dass der alte Frontera wenigstens ein SUV war, bzw. ein respektabler Geländegänger, was die Neuvergabe des Namens vertretbar macht. 2025 kommt er also voll-elektrisch oder in zwei Hybrid-Varianten, wie hier. Die Optik nennt Opel (Zitat):
„einem mutigen, rauen und zugleich ausdrucksstarken Look“.

Naja, Bi-color-Lackierung ist ja seit längerem wieder schwer angesagt. Der Crossland wurde eingestellt, der Grandland noch größer, also sortiert sich jetzt der Frontera bei 4 m 39 dazwischen ein. (L: 439 cm / B: 180 cm / H: 164 cm)

Mit seinem geringen Einstiegspreis von 23.900 € kommt er in die Nähe des Dacia Duster. Das bedeutet natürlich: abspecken. Gestartet wird mit Schlüssel und in der Basis gibt es anstelle eines Radios nur zwei Lautsprecher und eine Handyhalterung. Klar, alle vorgeschriebenen Assistenz-Systeme sind an Bord, aber komplizierte Spielereien werden viele nicht vermissen. Passend dazu lässt sich die Tempo-Bimmel mit einem Knopfdruck abschalten. Der Verbrauch steht im Prospekt mit 5,2 bzw. 5,5 Liter, real wird 's dann ein Liter mehr. Je nach Version schafft der Hybrid 180, bzw. 190 Spitze

Falls sich jemand gefragt hat, was die weißen Dinger da sollen, wo sonst Räder stecken: es sind wirklich Stahlfelgen, die zur Reminiszenz verklärt werden. Und aus reinem Trotz zeigen wir auch mal genau den Tankdeckel. Denn das hier ist die Mild-Hybrid-Version mit wahlweise 100 oder 136 PS aus einem 3-Zylinder TurboBenziner mit 1,2 Liter, unterstützt vom 48V-E-Motor. Ab Werk gibt es nur das 10 Zoll große Fahrer-Display, der gleich große Infotainment-Screen ist optional.

Die für Opel typische Eckigkeit setzt sich innen selbst bei den Sitzen fort. Allerdings ist das Ladevolumen mit maximal 1.600 Liter ausreichend, um den Frontera mit zwei Notsitzen sogar zum 7-Sitzer aufzurüsten. Ohnedies darf man das gefühlte und reale Raumangebot als großzügig bezeichnen.

Die Idee von Opel ist ganz klar die Konzentration auf das Wesentliche. Schon bevor das Auto überhaupt ausgeliefert wird, liefern sich beim Frontera die Fronten der Stimmungsmacher schwere Grabenkämpfe.

Gerade weil eine deutsche Traditionsmarke in das Low-budget-Segment unterwegs ist, gibt es wieder diese Grundsatzdebatte: Wie viel Auto braucht der Mensch? Erschreckend ist, was viele Nörgler für unverzichtbar halten. Es soll ja noch Menschen geben, die keine Ambiente- oder Puffbeleuchtung brauchen, weil sie den Innenraum mit einem hellen Geist erleuchten. Da beklagen sich alle, dass es kaum noch bezahlbare Autos gibt. Wenn sie dann da sind, kommt es zum schweren Auffahrunfall mit der eigenen Anspruchshaltung. Nur mal so zum Nachdenken: der Elektro-Frontera kostet vor Förderung knapp 29.000 €

Wie puristisch Opel wirklich geworden ist – und warum der Frontera manchen als "Auto-Befreiung" gilt, sehen Sie hier oder oben im Video.

Verwendete Quellen
  • funanddrive.tv
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