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Nachsendeauftrag: Vorsicht vor Abzocke von diesen Betrugs-Webseiten


Kostenfalle im Netz
Weitere Fake-Webseite verlangt horrende Gebühren

Von t-online, hja

Aktualisiert am 03.04.2025 - 07:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Die offizielle Seite der Deutschen Post: Aktuell kursiert eine Betrugsmasche mit täuschend ähnlichen Webseiten.Vergrößern des Bildes
Die offizielle Seite der Deutschen Post: Aktuell kursiert eine Betrugsmasche mit täuschend ähnlichen Webseiten. (Quelle: Copyright: xenzowellex via imago/imago-images-bilder)
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Mehrere gefälschte Webseiten führen derzeit zu Beschwerden: Die Onlinedienste verlangen überteuerte Gebühren und führen Kunden in die Irre.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Abzocke durch zwei Onlinedienste. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Webseiten, die Verbrauchern überteuerten Service anbieten, den sie kostenlos oder deutlich preiswerter auf den offiziellen Webseiten erhalten.

Erst kürzlich meldete die Verbraucherzentrale Hamburg die Betrugsmasche der Seite "dein-rundfunkbeitrag.de". Kunden können dort Änderungen des Wohnorts oder anderen Daten übermitteln – gegen eine Gebühr von 39,99 Euro. Viele wissen nicht, dass der Service auf der offiziellen Seite des ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice eigentlich kostenlos ist, oder merken es erst, wenn es zu spät ist.

Denn häufig werden die nachgeahmten Websites als Werbeanzeige ganz oben in der Google-Suche aufgelistet und ähneln den offiziellen Seiten in Aufbau und Gestaltung. Erst im Kleingedruckten ist erkennbar, dass sich hinter dem zunächst unauffälligen Angebot ein Drittanbieter mit Sitz in Dubai verbirgt.

Weitere Webseite gemeldet

Weitere Beschwerden betreffen jetzt die Webseite "post-nachsenden.de", wie die Verbraucherzentrale warnt. Für 69 Euro können Kunden dort ihren Nachsendeauftrag übermitteln. Dahinter steht jedoch nicht die Deutsche Post – wie es zunächst den Anschein erweckt – sondern eine Firma namens Digitaler Post Service FZCO. Rund 39 Euro teurer ist das Fake-Angebot. Einen besseren Service erhalten Kunden dadurch nicht, denn die eingegebenen Daten werden lediglich an die Deutsche Post bzw. an den Beitragsservice weitergeleitet.

Darauf sollten Sie achten

Rechtsexperte Markus Hagge rät Verbrauchern, bei jeglichen Änderungs- oder Nachsendeaufträgen immer das Impressum und die URL zu prüfen. So stellen Sie sicher, dass Sie sich auf der offiziellen Webseite befinden. Sie können außerdem schon bei den Google-Suchergebnissen darauf achten, nicht auf die oberen Seiten zu klicken, die als Anzeige markiert sind.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Niedersachsen
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