"Meine Frau und ich sind furchtbar geschockt" Charles III. wendet sich trotz Erkrankung an Öffentlichkeit
Der britische König erholt sich am Wochenende noch von den Nebenwirkungen seiner Krebstherapie. Dennoch findet er Zeit für eine besondere Botschaft.
König Charles III. hat sich entsetzt über die Zerstörungen infolge des Erdbebens in Myanmar gezeigt. "Meine Frau und ich sind furchtbar geschockt und traurig über die Nachrichten von dem verheerenden Erdbeben", hieß es in einer persönlichen Mitteilung des Königs im Kurznachrichtendienst X.
An die Menschen in Myanmar gerichtet, schrieb der 76-jährige Monarch: "Ich bewundere seit Langem eure außergewöhnliche Widerstandskraft und Geisteshaltung."
Unterzeichnet ist die Botschaft mit "Charles R"
Gemeinsam mit Königin Camilla bringe er denen, die geliebte Menschen, ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren haben, sein zutiefst empfundenes Mitgefühl zum Ausdruck, so Charles weiter. Er bedauerte auch die Zerstörung von Pagoden, Klöstern und Gebetsstätten.
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Unterzeichnet war die Mitteilung mit den Initialen "Charles R". Das ist ein Zeichen dafür, dass Charles die Botschaft selbst verfasst hat. Das R steht für das lateinische Wort für König, Rex. Myanmar gehörte bis 1948 unter dem Namen Burma zum britischen Kolonialreich. König Charles III. erholt sich derzeit noch von Nebenwirkungen seiner Krebsbehandlung, die ihm am Donnerstag überraschend einen kurzzeitigen Aufenthalt im Krankenhaus beschert hatten. Mehr dazu lesen Sie hier.
Zahl der Opfer liegt bei mehr als 1.600
Am Freitag hatte die Erde in Südostasien heftig gebebt und schwere Zerstörungen angerichtet. Das Epizentrum des stärksten Bebens lag in der Nähe von Mandalay, der mit 1,6 Millionen Einwohnern zweitgrößten Stadt Myanmars. Das Beben war auch in Thailand, China und Vietnam teils deutlich zu spüren.
Die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer nach dem Erdbeben in Myanmar liegt inzwischen bei mehr als 1.600 Menschen. Die Militärführung des südostasiatischen Landes gab im Staatsfernsehen zudem bekannt, dass die Zahl der Verletzten bei mehr als 3.400 liege.
- Nachrichtenagentur dpa
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