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Frankfurt: In 35 Minuten ins "bayerische Nizza"


35 Minuten von Frankfurt entfernt
Aschaffenburg: Das "bayerische Nizza" überrascht mit mediterranem Flair


29.03.2025Lesedauer: 2 Min.
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Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Symbolbild): Die Stadt wird auch als das "bayerische Nizza" bezeichnet. (Quelle: IMAGO/Val Thoermer)
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Aschaffenburg entfaltet mediterranes Flair mit barocken Bauten und märchenhaften Gärten und wird auch als "bayerisches Nizza" bezeichnet. So könnte ein Ausflug aussehen.

Palmen, Feigenbäume oder auch barocke Bauten: Ein Spaziergang durch Aschaffenburg erinnert an ferne Länder im Süden von Europa. Tatsächlich liegt die Stadt jedoch nur rund 40 Kilometer südöstlich von Frankfurt. Mit der Bahn ist man in etwa 35 Minuten in der kleinen Stadt. Bayerns König Ludwig I. erklärte die Stadt einst zum "bayerischen Nizza". So könnte ein Ausflug nach Aschaffenburg aussehen.

Die erste Anlaufstelle und Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Johannisburg. Hoch über dem Main thronend, zählt der rote Sandsteinbau zu den bedeutendsten Renaissance-Schlössern Deutschlands. Von der Terrasse aus lässt sich der Fluss gut überblicken. Jene, die ein wenig mehr Zeit mitgebracht haben, können die Schlossmuseen besichtigen. Zu sehen gibt es etwa eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach, die Schlosskapelle mit Renaissancealtar oder auch die Korkmodellsammlung antiker Bauten.

Magnolienhain: Blütenmeer in Weiß und Rosa

Ebenfalls empfehlenswert im Rahmen eines Ausflugs nach Aschaffenburg und besonders im Frühling ein Highlight ist der Magnolienhain am Fuße des Schlosses. Rund 50 Magnolienbäume blühen hier in Weiß und Rosa um die Wette. Der Hang verwandelt sich in ein duftendes Farbenmeer. Auch als Fotomotiv eignet sich der Magnolienhain bestens. Wer bei all den bunten Farben Lust auf eine Kugel Eis bekommt, der kann sich eine oder mehr Kugeln Gelato in der unweit gelegenen Gelateria Da Rocco holen.

Wenige Schritte weiter, am Hochufer des Mains, befindet sich das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von 1840 bis 1848 die Nachbildung eines römischen Wohnhauses errichten. Besucher sehen im Pompejanum echtes Mosaik, Wandmalereien und originalgetreue Architektur. Das Gefühl in Nizza zu sein, wird durch die umliegende Parkanlage mit Feigenbäumen und Oleander verstärkt.

Aschaffenburg: Höchste Kneipendichte in Bayern

Auch die Altstadt von Aschaffenburg hat, trotz ihrer beschaulichen Größe, einiges zu bieten. So reihen sich etwa in der Sandgasse verschiedene Restaurants und Cafés aneinander. Viele Lokale bieten genug Platz auf ihrer Außenterrasse. So lässt sich an warmen Frühlingstagen der eine oder andere Aperol Spritz oder Kaffee genießen, während man dem bunten Treiben in der Altstadt zusieht.

Auch abends wird es gesellig in Aschaffenburg. So war die Stadt lange für die höchste Kneipendichte in Bayern bekannt – die Auswahl an Bars, Clubs und Kneipen ist für eine Stadt dieser Größe ungewöhnlich groß. Besonders an Wochenenden ist viel los rund um die Altstadt.

Wer lieber im Grünen Zeit verbringt, kann es sich im nahe gelegenen Schönbusch-Park gut gehen lassen. Der Landschaftsgarten, der über 200 Jahre alt ist, bietet neben Spazierwegen auch Seen und einen Biergarten im Schatten der alten Bäume.

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