Urteil noch nicht rechtskräftig OLG: Biontech haftet nicht für angebliche Impfschäden
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Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine Klage gegen Biontech abgewiesen. Eine Frau hatte Schadensersatz wegen angeblicher Impfschäden gefordert.
Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) hat eine Klage auf Schadensersatz gegen den Impfstoffhersteller Biontech abgewiesen. Wie das Gericht am Donnerstag mitteilte, muss das Mainzer Unternehmen im Falle behaupteter Schäden nach einer Corona-Impfung nicht haften.
Eine Frau hatte geklagt, weil sie nach drei Impfungen mit dem Biontech-Vakzin Comirnaty im Jahr 2021 nach eigenen Angaben an einer Herzmuskelschwäche und Konzentrationsstörungen leide. Sie forderte Schadensersatz und Schmerzensgeld. Vor den Impfungen sei sie gesund und leistungsfähig gewesen, erklärte die Frau.
Klägerin habe Zusammenhang nicht nachweisen können
Das OLG Frankfurt bestätigte mit seinem Urteil die Entscheidung des Landgerichts Frankfurt aus erster Instanz. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass für die Beurteilung einer Nutzen-Risiko-Abwägung gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse erforderlich seien. Diese müsse die Klägerin gegebenenfalls beweisen.
Die Klägerin konnte demnach nicht nachweisen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen der Impfung und den Gesundheitsschäden gibt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
- Mit Material der Nachrichtenagentur afp
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