"Ein grundlegender Umbruch ist notwendig" DEG setzt auf Ex-Spieler für Neustart

Nach dem Abstieg der Düsseldorfer EG aus der DEL sollen zwei ehemalige Spieler den Verein neu strukturieren. Andreas Niederberger und Rick Amann übernehmen wichtige Rollen.
Die Düsseldorfer EG steht nach dem ersten sportlichen Abstieg aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor einem großen Umbruch. Zwei bekannte Gesichter, die selbst früher für den Traditionsverein spielten, sollen diesen nun begleiten. Wie die DEG mitteilte, übernehmen Andreas Niederberger und Rick Amann ab sofort zentrale Aufgaben im operativen Geschäft des Klubs. Sie werden als Berater tätig sein und auch bei der Zusammenstellung des neuen Spielerkaders eine entscheidende Rolle spielen.
Die DEG hofft, dass Niederberger und Amann frische Impulse sowie ein starkes Netzwerk und tiefes Verständnis für die Strukturen im Profi-Eishockey mitbringen. Ab dem 1. Mai 2025 sollen beide zusätzlich in die Geschäftsführung berufen werden.
DEG setzt bei Umbruch auf bekannte Gesichter
Andreas Niederberger ist kein Unbekannter in Düsseldorf. Der heute 61-Jährige wurde in den 1990er Jahren fünfmal deutscher Meister mit der DEG. Nach seiner aktiven Karriere war er unter anderem als TV-Experte, Unternehmer und zuletzt als Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes tätig. Rick Amann, inzwischen 64 Jahre alt, holte von 1990 bis 1993 vier Titel mit der DEG. Nach seinem Wirtschaftsstudium arbeitete er in leitenden Positionen im internationalen Bankwesen und engagierte sich zudem als Trainer, TV-Experte und bei den Vancouver Canucks Alumni.
"Ein grundlegender Umbruch ist notwendig", erklärte die DEG weiter. Die Einbindung von Niederberger und Amann soll dafür sorgen, dass dieser erfolgreich gestaltet wird.
- Nachrichtenagentur dpa