t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeRegionalDresden

Dresden: Tiefes Loch verzögert Arbeiten an Carolabrücke


In Dresden
Tiefes Loch verzögert Arbeiten an Carolabrücke

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 24.03.2025Lesedauer: 2 Min.
Carolabrücke Dresden beschmiertVergrößern des Bildes
Blick auf den noch erhaltenen und den teileingestürzten Brückenzug der Carolabrücke (Archivbild): Eine Vertiefung verzögert die Arbeiten weiter. (Quelle: Robert Michael/dpa/dpa-bilder)
News folgen

Ein unerwartetes Hindernis bremst die Arbeiten an der Dresdner Carolabrücke erneut aus. Ein Loch in der Elbe erfordert zusätzliche Maßnahmen.

In Dresden verzögern sich die Vorbereitungen für den Abriss der Carolabrücke. Grund dafür ist eine drei bis vier Meter tiefe Vertiefung in der Elbe, die in der vergangenen Woche entdeckt wurde.

Loading...

Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes, erklärte: "Der sogenannte Kolk – vergleichbar mit einem Schlagloch im Fluss – befindet sich genau an der Stelle, wo Stützen der Hilfspontons stehen sollten." Diese Pontons, also Schwimmkörper, sollen den beiden nicht eingestürzten Brückenzügen mehr Stabilität für die weiteren Arbeiten geben.

Statt wie geplant in dieser Woche mit dem Aufbau der Stützkonstruktion zu beginnen, muss nun zunächst der Kolk verfüllt werden. An der Baustraße vom Neustädter Ufer in die Elbe wird ein Bereich im Wasser freigelegt, um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren. Dies soll die Entstehung neuer Vertiefungen in der Elbe verhindern. Damit Baufahrzeuge weiterhin passieren können, wird über das entstandene Loch eine Stahlkonstruktion gelegt.

"Immer noch auf einem guten Weg"

Der Aufbau der vier Schwerlaststützentürme folgt in der kommenden Woche. Die dafür benötigten Pontonteile liegen bereits am Altstädter Ufer bereit. Von dort aus werden sie mit den Stütztürmen in die Elbe gelassen und unter das Gelenk der beiden noch stehenden Brückenzüge auf der Neustädter Seite gefahren.

Trotz der Verzögerung sieht Prüfer das Ziel, Ende Mai die Mittelteile der Brücke auszuheben, nicht gefährdet. "Da sind wir immer noch auf einem guten Weg, das alles zeitgemäß zu machen", sagte sie.

Die Carolabrücke ist seit dem Teileinsturz am 11. September 2024 gesperrt. Der westliche Verkehrsstrang brach damals auf etwa 100 Metern Länge ein. Wegen weiterer Spannstahlbrüche in der Konstruktion seit Jahresbeginn besteht inzwischen auch für die beiden noch intakten Verkehrsstränge akute Einsturzgefahr.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



Telekom