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Berlin: ZLB sammelt 20.000 Unterschriften zu Umzug in Galeries Lafayette


Berliner Bibliothek
ZLB könnte in ehemaliges Luxuskaufhaus umziehen

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 02.04.2025 - 12:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Galeries Lafayette (Archivbild): Hier könnte die Zentral- und Landesbibliothek einziehen.Vergrößern des Bildes
Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Galeries Lafayette (Archivbild): Hier könnte die Zentral- und Landesbibliothek einziehen. (Quelle: IMAGO/Schoening)
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Die Berliner Zentral- und Landesbibliothek könnte bald im ehemaligen Galeries-Lafayette-Gebäude ein neues Zuhause finden. Über 20.000 Personen befürworten den Umzug.

Die Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) hat 20.000 Unterschriften zur Unterstützung für ihren möglichen Umzug ins ehemalige Luxuskaufhaus Galeries Lafayette gesammelt. Kulturgrößen wie Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Hartmut Dorgerloh, der Generalintendant des Humboldt Forumszählen zu den Unterstützern. Das geht aus der Online-Unterschriftenliste hervor.

Das Luxuskaufhaus der französischen Warenhauskette Galeries Lafayette in der Friedrichstraße hatte Ende Juli 2024 zum letzten Mal geöffnet. Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) hatte daraufhin die Idee vorangetrieben, die dringend sanierungsbedürftige ZLB in das Gebäude Q207 ziehen zu lassen. Die ZLB ist derzeit auf zwei Standorte verteilt – am Blücherplatz und in der Breiten Straße. Seit Jahren wird nach einem neuen Standort gesucht.

Mögliche Finanzierung unklar

Eine Sprecherin der ZLB betonte, bei der Unterschriftenliste handle es sich nicht um eine Petition oder Abstimmung. Vielmehr solle sie die breite Zustimmung der Berliner Bevölkerung sichtbar machen. Viele Menschen hätten signalisiert, dass sie den Umzug für eine gute Idee hielten.

Trotz der Unterstützung bleiben zahlreiche Fragen offen, insbesondere zur Finanzierung in Zeiten knapper Kassen im Berliner Landeshaushalt. Die Kulturverwaltung teilte auf Anfrage mit, dass "weiterhin konstruktive Gespräche mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Wirtschaft" liefen. Die diskutierten Modelle sähen unter anderem private Investitionen als Finanzierungsquelle vor.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

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