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Berlin: Kauflandfiliale von Ekel-Eklat betroffen – Unternehmen reagiert


Ekel-Eklat bei Kaufland
Berliner Filiale betroffen: Unternehmen reagiert

Von t-online, brö

04.04.2025 - 16:04 UhrLesedauer: 1 Min.
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Ein Kaufland-Schild (Symbolbild): Auch eine Filiale in Berlin-Reinickendorf ist betroffen. (Quelle: IMAGO/D. Kerlekin/Snowfield Photography/imago)
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Eine Recherche deckt hygienische Mängel in zahlreichen Kaufland-Filialen auf, auch in Berlin. Nun hat das Unternehmen reagiert.

Mäuse, Schimmel und Keime: Ein gemeinsames Rechercheteam von "Stern" und RTL hat hygienische Mängel in zahlreichen Kaufland-Supermärkten aufgedeckt. Laut den Enthüllungen ist auch eine Filiale in Berlin-Reinickendorf betroffen. Doch zu den konkreten Mängeln in der Berliner Filiale äußerte sich das Unternehmen auf t-online-Anfrage nicht.

Kaufland teilt lediglich mit, auf die Enthüllungen mit einem "5-Punkte-Plan" reagieren zu wollen, hieß es weiter. Der sehe unter anderem vor, alle Filialen einer Grundreinigung zu unterziehen und eine halbe Milliarde Euro jährlich in neue Kühlmöbel zu investieren. Für einzelne Filialen seien weitere Maßnahmen geplant. Zu Maßnahmen in der betroffenen Filiale in der Ollenhauerstraße in Berlin äußerte sich das Unternehmen nicht.

Unternehmen setzt "Frischetrainer" ein

Jochen Kratz, Vorstand von Kaufland Deutschland, sagte: "Die gezeigten Bilder entsprechen in keiner Weise unseren Standards im Umgang mit Lebensmitteln und Sauberkeit." Um die Hygiene in den Filialen besser zu kontrollieren, greife Kaufland in Zukunft auf unabhängige, externe Institute zurück.

Außerdem werden laut dem Unternehmen alle Mitarbeiter für Frische und Hygiene zusätzlich geschult und sogenannte "Frischetrainer" eingesetzt.

Verschimmelte Kühltruhen und abgelaufene Ware

Bei einer Undercover-Recherche von "Team Wallraff – Reporter undercover" sind in mehreren Kaufland-Filialen schwere Hygienemängel festgestellt worden. In über 80 Prozent der überprüften 50 Märkte dokumentierten die als Mitarbeiter getarnten Reporter verschimmelte Kühltruhen, in zwei Filialen auch den Verkauf abgelaufener oder verdorbener Ware.

Die Recherche stützt sich laut RTL auf Hinweise von Mitarbeitenden und dauerte fast ein Jahr. Beteiligt waren auch Mitarbeiter des "Stern".

Verwendete Quellen
  • Frühere Berichterstattung

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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