Start geglückt Diese Berlinerin ist die erste deutsche Frau im All

In der Nacht auf Dienstag hat eine Berlinerin Geschichte geschrieben – als erste deutsche Frau im All. Die Rakete stammt von einem umstrittenen Milliardär.
Die Berlinerin Rabea Rogge ist als erste deutsche Frau ins Weltall gestartet. An Bord einer "Dragon"-Kapsel hob Rogge vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab, wie auf Live-Bildern zu sehen war.
Der Start erfolgt mit einer Falcon-9-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk. Sie ist die erste Frau unter bisher zwölf deutschen Raumfahrern im Weltall.
Viertägige Mission auf einer neuen Umlaufbahn
"Ich freue mich darauf, mit dieser unglaublichen Crew zu starten", schrieb Rogge auf der Online-Plattform X vor dem Start. Die viertägige Mission "Fram2" führt die Kapsel auf einer neuen Umlaufbahn über die Polarregionen der Erde. In 425 bis 450 Kilometern Höhe will die Crew Himmelsleuchten untersuchen und möglicherweise die ersten Röntgenbilder von Menschen im Weltall erstellen.
Rogge ist zusammen mit dem Milliardär Chun Wang aus Malta, der Filmemacherin Jannicke Mikkelsen aus Norwegen und dem australischen Polar-Guide Eric Philips geflogen. Wang, der mit Kryptowährungen reich wurde, finanziert die Mission privat.
Die Chance auf den Flug ergab sich für Rogge durch eine zufällige Begegnung. Bei einem Expeditionstraining auf Spitzbergen lernte sie Wang kennen und sprach mit ihm über den Kosmos. Später lud er sie zur Teilnahme an seinem Weltraumflug ein. Seit Monaten hat sich die Berlinerin intensiv auf ihre Reise vorbereitet.
- Nachrichtenagentur dpa
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