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Berlin | Neuköllner SPD: Remmo-Villa wird keine Flüchtlingsunterkunft


Nach der Beschlagnahmung
Neuköllner SPD: Remmo-Villa wird keine Flüchtlingsunterkunft


31.03.2025Lesedauer: 1 Min.
20.03.2024, Berlin: Polizisten sind im Berliner Ortsteil Buckow im Bezirk Neukölln vor einer Villa aus dem Clan-Milieu im EinsatzVergrößern des Bildes
Die Remmo-Villa (Archivbild): Immer wieder war die Immobilie in Neukölln Schauplatz von Polizeieinsätzen. Heute sucht der Bezirk eine neue Nutzungsmöglichkeit. (Quelle: Jens Kalaene)
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Seit etwa einem Jahr gehört die Remmo-Villa dem Land Berlin. Zuständig ist der Bezirk Neukölln. Dessen Bürgermeister Martin Hikel konkretisiert nun seine Pläne zur zukünftigen Nutzung der Immobilie.

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln hat eine Nutzung der beschlagnahmten Villa des berüchtigten arabischstämmigen Remmo-Clans als Flüchtlingsunterkunft ausgeschlossen. Diese Option stehe "überhaupt nicht zur Diskussion", sagte Martin Hikel (SPD) im Gespräch mit t-online. Kurz nach der Räumung der Villa hatte Hikel in der "Berliner Morgenpost" noch gesagt, eine Nutzung als Unterkunft für Geflüchtete könne man "mit Sicherheit in Betrachtung ziehen".

Eine bereits zuvor diskutierte Verwendung als Bibliothek brachte Hikel dagegen erneut ins Spiel. "Denkbar ist vieles, von Bibliothek über Familienzentrum bis hin zu einer Jugendeinrichtung", sagte er. Das sei aber "Zukunftsmusik". Klar sei lediglich weiterhin, dass man das Grundstück für einen sozialen Zweck nutzen wolle.

Zum genauen Zeitpunkt der Übergabe des Areals in der Straße Alt-Buckow an die Allgemeinheit konnte Hikel keine genaueren Angaben machen. Offensichtlich stellen den Bezirk noch immer die widerrechtlichen Bau-Aktivitäten des Remmo-Clans vor Herausforderungen.

Hikel: Abriss von zweitem Remmo-Gebäude noch in diesem Jahr

"Auf dem Grundstück hat die Familie Remmo ein zweites Gebäude errichtet – nicht nach geltenden Bauvorschriften, ohne Genehmigung und damit illegal." Diesen Anbau wolle man nach wie vor abreißen. "Zuvor müssen aber die Baumaterialien untersucht werden." Auch weil das Gebäude stark verschimmelt und höchstwahrscheinlich schadstoffbelastet sei, sagte Hikel t-online.

Außerdem koste der Abriss Geld, "das dem Bezirk nicht ohne Weiteres zur Verfügung steht. Wir werden das aber dieses Jahr schaffen."

Verwendete Quellen
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