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Berlin: Münzgeschäft ausgeraubt – Verdächtiger vor Gericht


Fünf Anklagen
Münzen und Schmuck als Beute: Mutmaßlicher Serientäter vor Gericht

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 27.02.2025 - 13:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Münzsammlung (Symbolbild): Münzen aus der Kaiserzeit sind bei Sammlern besonders beliebt.Vergrößern des Bildes
Münzsammlung (Symbolbild): In Berlin steht ein Mann vor Gericht, der ein Münzgeschäft überfallen haben soll. (Quelle: AV-photo/getty-images-bilder)
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Polizisten werden zu einem Münzgeschäft gerufen. Sie befreien den verletzten Inhaber. Nun steht ein mutmaßlicher Serientäter vor Gericht.

Vor dem Landgericht Berlin hat am Donnerstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serientäter begonnen. Der 35-Jährige ist wegen fünf Straftaten angeklagt, darunter ein Überfall auf ein Münzgeschäft in Friedrichshain. Neben zahlreichen Diebstahlstaten werden ihm schwerer Raub, räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

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Laut Anklage soll der Mann am 11. Dezember 2023 als vermeintlicher Kunde das Münzgeschäft betreten und den 69-jährigen Inhaber mit Faustschlägen und einem Schlagwerkzeug attackiert haben. Anschließend habe er Münzen, Schmuck und Bargeld im Wert von rund 81.000 Euro erbeutet und den verletzten Händler im Laden eingeschlossen.

Münzhändler erlitt eine Gehirnerschütterung

Die alarmierte Berliner Polizei musste die Tür des Geschäfts aufbrechen, um den Inhaber zu befreien. Der Mann erlitt unter anderem eine Gehirnerschütterung.

Neben dem Raubüberfall werden dem Angeklagten weitere Straftaten vorgeworfen. Er soll zwischen Januar und Dezember 2023 in mehrere Kellerverschläge eingebrochen und Fahrräder sowie Werkzeuge gestohlen haben.

Einer der Verteidiger kündigte an, dass sich der Beschuldigte zu einem späteren Zeitpunkt "in großen Teilen geständig äußern wird". Zudem erwähnte er eine vorliegende Drogenproblematik bei seinem Mandanten.

Der Angeklagte verbüßt derzeit bereits eine Haftstrafe aus einem früheren Verfahren. Der Prozess wird am 6. März fortgesetzt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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