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Berlin: Kultimbiss "Curry Wolf" schließt Standort an Schloßstraße


Schock für Currywurst-Fans
Kultimbiss kapituliert vor Problemen an der Schloßstraße

Von t-online, jon

17.01.2025 - 06:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Currywurst mit Darm vom Imbiss Curry Wolf (Archivbild): Das Unternehmen verlässt den Standort Steglitzer Schloßstraße.Vergrößern des Bildes
Currywurst mit Darm vom Imbiss "Curry Wolf" (Archivbild): Das Unternehmen verlässt den Standort Steglitzer Schloßstraße. (Quelle: Thilo Rückeis/imago-images-bilder)
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Jahrelang kämpfte der Betreiber für bessere Bedingungen unter der Tiburtiusbrücke. Doch die Situation verschlechterte sich weiter. Nun zieht er Konsequenzen.

Ein weiterer Traditionsbetrieb verlässt die Steglitzer Schloßstraße. Der bekannte Currywurst-Imbiss "Curry Wolf" hat nach fünf Jahren seinen Standort unter der Tiburtiusbrücke zum Jahresende aufgegeben. Betreiber Mathias Wolf hatte sich seit der Eröffnung 2019 für eine Verbesserung der Situation vor Ort eingesetzt – ohne Erfolg, berichtet die "Morgenpost" (Freitagsausgabe).

"Mit unserem Vermieter, der Urbanis, haben wir in den letzten Jahren gemeinsam viel gekämpft, allerdings gegen Windmühlen", erklärte der 45-jährige Geschäftsführer der "Morgenpost". Seine zahlreichen Vorschläge zur Aufwertung des Standorts blieben ungehört: Bänke, ein Bouleplatz, ein Miniaturspielplatz, Fahrradständer und vor allem eine bessere Beleuchtung sollten mehr Leben unter die Brücke bringen.

Senat lehnte Verbesserungsvorschläge ab

Die Senatsverkehrsverwaltung lehnte jedoch eine Verbesserung der Beleuchtungssituation ab. Der Aufwand sei "zu groß und nicht umsetzbar". Für den denkmalgeschützten Kiosk sei bereits ein Nachmieter gefunden worden. Statt Currywurst soll es künftig vermutlich Döner oder Hühnchen geben.

Die Mitarbeiter des Standorts sollen dem Bericht zufolge nicht entlassen werden, sondern in der Catering-Abteilung sowie im europaweiten Online-Handel eingesetzt werden. "Curry Wolf" betreibt weiterhin Filialen in Lichtenrade, am Ku’damm an der Gedächtniskirche und am Brandenburger Tor vor dem Hotel Adlon.

Transparenzhinweis
Verwendete Quellen
  • Berliner Morgenpost, E-Paper vom 17.1.2025
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