Landesweiter Vergleich In Aachen arbeiten die wenigsten Studenten

In keiner Region Nordrhein-Westfalens ist der Anteil erwerbstätiger Studierender so niedrig wie in Aachen. Das zeigt der aktuelle Zensus.
In der Städteregion Aachen hat im landesweiten Vergleich der geringste Anteil von Studierenden neben dem Studium gearbeitet. Das geht aus dem Zensus 2022 des Statistischen Landesamts Information und Technik Nordrhein-Westfalen hervor.
Zum Stichtag 15. Mai 2022 waren 46,9 Prozent der Studierenden im Alter von 18 bis 26 Jahren in der StädteRegion Aachen erwerbstätig. Innerhalb der Stadt Aachen lag der Anteil sogar nur bei 46,2 Prozent. Damit bildet die Region das Schlusslicht im NRW-weiten Vergleich.
Mehr Studentinnen als Studenten erwerbstätig
Im Landesdurchschnitt arbeiteten 56,2 Prozent der Studierenden. Dabei waren laut Zensus mehr als 270.000 von insgesamt 481.000 jungen Studierenden zwischen 18 und 26 Jahren in Nordrhein-Westfalen erwerbstätig. Der Anteil war bei Studentinnen mit 58,7 Prozent deutlich höher als bei ihren männlichen Kommilitonen (53,7 Prozent).
Die höchsten Erwerbstätigenquoten verzeichneten der Kreis Borken mit 66,8 Prozent und die Universitätsstadt Münster mit 64,8 Prozent. Damit war in Münster fast jeder dritte Studierende neben dem Studium beruflich aktiv – in Aachen hingegen nicht einmal jeder zweite.
- it.nrw: Zensus 2022: "Über 56 Prozent der Studierenden in NRW waren erwerbstätig"