Auch Kinder unter Opfern Elf Tote bei Unwettern in USA

Gewitter, Tornados und Überschwemmungen: Die Unwetter im Mittleren Westen und Süden der USA haben katastrophale Folgen.
Im Mittleren Westen und Süden der USA haben schwere Unwetter seit Mittwoch mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Besonders heftig traf es Tennessee mit fünf Todesopfern. Auch in Kentucky, Indiana, Missouri und Arkansas meldeten Behörden Tote infolge heftiger Regenfälle und Überschwemmungen.
In Kentucky wurde ein neunjähriger Junge auf dem Weg zur Bushaltestelle von den Fluten mitgerissen. Einsatzkräfte konnten ihn nur noch tot bergen. In Arkansas starb ein fünfjähriges Kind in seinem Zuhause – die Katastrophenschutzbehörde bestätigte einen Zusammenhang mit dem Unwetter, nannte aber keine weiteren Details.
Nach Angaben von ABC News fiel allein in Arkansas innerhalb weniger Tage so viel Regen wie sonst in drei Monaten. Überschwemmte Straßen, Erdrutsche und überlastete Rettungsdienste prägen das Bild vieler betroffener Regionen. In mehreren Landkreisen wurden Notstände ausgerufen.
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Nationaler Wetterdienst gibt Tornado-Warnungen heruas
In manchen Gebieten der Unwetterzone standen ganze Landstriche unter Wasser. Häuser und Autos versanken bis zur Dachkante in der braunen Brühe, die Straßen und Felder überschwemmte. Aus mehreren Gegenden wurden zudem Tornados gemeldet. Der Nationale Wetterdienst wies in seinen Tornado-Warnungen auf akute Lebensgefahr hin und rief Anwohner dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.
Erst im März hatten schwere Unwetter im Mittleren Westen und Süden der USA rund 40 Menschen das Leben gekostet.
- Nachrichtenagentur dpa
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