"Das Wichtigste kommt zum Schluss" Sondierungen beendet? Union und SPD kündigen Statement an

Seit rund einer Woche sondieren Union und SPD die Möglichkeit einer schwarz-roten Koalition. Für Samstagnachmittag kündigen sie nun ein Statement an.
Bewegung in der Sondierung über eine schwarz-rote Bundesregierung: Union und SPD laden für etwa 15 Uhr zu Statements ein. Die Parteichefs Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU), Lars Klingbeil und Saskia Esken (beide SPD) wollen sich der Presse stellen. Details wurden zunächst nicht bekannt.
Die drei Parteien verhandeln seit etwa einer Woche über grobe Leitlinien zur Bildung einer gemeinsamen Regierung. Sollten die Sondierungen erfolgreich sein, würden Koalitionsgespräche beginnen.
Noch am Morgen hatten die Unterhändler von Union und SPD mit sehr schwierigen Diskussionen gerechnet. "Heute wird es sehr anspruchsvoll werden", sagte etwa CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt vor Beginn der nächsten Gesprächsrunde in Berlin. Zwar sei das Klima "nach wie vor gut und die Diskussionskultur auch", gleichwohl bleibe es anspruchsvoll.
"Je näher man sich den letzten Metern nähert, umso schwieriger werden die Aufgaben, die zu lösen sind, wenn man sich bekanntlicherweise ja das Schönste bis zum Schluss aufhebt", betonte Dobrindt. Ähnlich äußerte sich Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD): "Es ist wie im echten Leben, das Wichtigste kommt immer zum Schluss. Und das Beste auch."
- Nachrichtenagentur dpa