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Mercedes-Rückruf: Brandgefahr bei EQA und EQB


Nach EQB nun auch der EQA
Brandgefahr: Mercedes weitet SUV-Rückruf aus

Von t-online, ccn

18.02.2025Lesedauer: 2 Min.
Mercedes EQA: Der Elektro-Ableger des GLAVergrößern des Bildes
Mercedes EQA: Einige Exemplare des Elektro-Ablegers des GLA haben Batterieprobleme. (Quelle: Mercedes-Benz)
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Der Rückruf für elektrische SUVs bei Mercedes-Benz weitet sich aus: Neben dem EQB ist laut dem Kraftfahrtbundesamt auch das Schwestermodell EQA betroffen.

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Mercedes-Benz Tausende Exemplare des Elektro-SUVs EQB in die Werkstätten rufen muss: Brandgefahr. 7.358 Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum Dezember 2021 bis Januar 2023 sind allein in den USA betroffen; über die Anzahl in Deutschland hatte es bisher keine Angaben gegeben. Nun aber hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) die Zahlen der betroffenen Fahrzeuge hierzulande herausgegeben. Und es stellt sich heraus: Nicht nur der EQB ist vom Rückruf betroffen, sondern auch dessen Schwestermodell, der EQA.

Mehr als 30.000 Autos weltweit betroffen

Weltweit ruft Mercedes insgesamt 33.705 Fahrzeuge zurück, 3.119 in Deutschland. Grund ist ein mögliches Problem mit der Hochvolt-Batterie, das unter bestimmten Bedingungen zu einem Kurzschluss und damit zu einem Brand führen kann. Diese Information geht aus einer Eintragung in der Rückruf-Datenbank des KBA hervor, die ähnliche Angaben wie die amerikanische National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) macht. In den USA war es bereits zu Fahrzeugbränden gekommen, die jedoch nur unter bestimmten Umgebungsbedingungen ausbrachen, berichtet "electrive.net".

Die NHTSA hatte zuvor von Schwankungen während einer frühen Produktionsphase beim Lieferanten und lokalen externen Einflussfaktoren berichtet, welche zu thermischen Ereignissen – sprich: einem Brand – führen könnten. Der chinesische Hersteller Farasis Energy wurde als Lieferant der betroffenen Batterien genannt.

So wird der Fehler behoben

Um das Problem zu beheben, soll die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert werden. Bis diese Maßnahme verfügbar ist, sollen Kunden ihre Batterie nur bis maximal 80 Prozent laden. Betroffene Fahrzeughalter werden aufgefordert, sich an den Hersteller oder eine Vertragswerkstatt zu wenden.

Die Rückrufaktion läuft in Deutschland unter der KBA-Referenznummer 14775R, der Hersteller-Code lautet 5496507.

Verwendete Quellen
  • Rückrufdatenbank des Kraftfahrtbundesamtes
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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