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Zum journalistischen Leitbild von t-online.Styleguide Wie ist die richtige Sakkolänge?
Beim Anzugkauf kann es nicht schaden, sich die professionelle Beratung durch einen Herrenausstatter zu leisten. Denn viele Männer haben Schwierigkeiten damit zu erkennen, ob ein Sakko perfekt sitzt und wie lang die Hose sein muss. Auch die Frage nach der richtigen Sakkolänge ist gar nicht so leicht zu beantworten.
Die wichtigsten Faustregeln
Zum Glück gibt es hier Faustregeln, an die sich auch der Laie leicht halten kann. So sollte ein Sakko nie länger sein als der ausgestreckte Arm mit geballter Faust. Männer von normaler Größe sollten ein Sakko wählen, das genauso lang ist wie der Abstand des Bodens zum Sakkosaum. Aber Vorsicht: Es gibt auch Ausnahmen. Ein Sakko muss immer zur jeweiligen Statur seines Trägers passen. Auf jeden Fall sollte ein Sakko das Gesäß vollständig bedecken.
Die richtige Ärmellänge
Die Ärmellänge eines Sakkos sollte so bemessen sein, dass das Hemd noch etwa einen Zentimeter darunter hervorschaut. Dazu misst man die Länge des Ärmels von der Schulter bis zum Ärmelende. Streckt man den Daumen aus, sollte der Abstand von der Daumenspitze bis zum Ärmelsaum nicht mehr als zwölf Zentimeter betragen. Leider sind die Ärmel vieler Sakkos zu lang. In vielen Fällen bedecken sie sogar einen Großteil der Hand. Optisch macht ein Sakko mit zu langen Ärmeln daher kleiner.
Stoff sollte ohne Falten anliegen
Oft sind es nur Millimeter, die darüber entscheiden, ob ein Sakko perfekt sitzt oder nicht. Schließt die Jacke ohne Probleme und ist die Bewegungsfreiheit nicht allzu eingeschränkt, bedeutet das für viele Männer: Das Sakko sitzt. Hat man die richtige Sakkolänge ausgewählt, sitzen Taschen und Knopflöcher auf der richtigen Höhe. Ganz wichtig ist aber auch der Sitz des Sakkos an Rücken, Schultern und Taille. Der Stoff sollte hier möglichst glatt anliegen ohne Falten zu werfen. Zwei bis drei Zentimeter Spielraum sollte das Sakko in der Taille haben. Nur hinter den Armen darf sich eine kleine Bewegungsfalte befinden. Sie sorgt dafür, dass man die Arme nach vorne bewegen kann und hin und wieder die Manschettenknöpfe hervorblitzen.