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Tauben: Welche Taubenarten gibt es? Verschaffen Sie sich einen Überblick


Wissen über Vögel
Welche Taubenarten gibt es? Verschaffen Sie sich einen Überblick

Von t-online, agu

28.02.2025Lesedauer: 3 Min.
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Tauben gibt es auf der ganzen Welt, doch nicht alle Tauben sind gleich. (Quelle: R4299 Reiner Bernhardt via www.imago-images.de/imago)
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Taube ist nicht gleich Taube. Entdecken Sie mit uns die bekanntesten und weniger bekannte Taubenarten aus der ganzen Welt.

Tauben gehören nicht unbedingt zu den beliebtesten Vögeln. Im Gegenteil, sie haben einen eher schlechten Ruf und werden von den Menschen als Plagegeister angesehen, die es zu vertreiben gilt. Doch wer sich einmal näher mit Tauben beschäftigt, wird feststellen, dass diese Vögel sehr interessant sind. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die verschiedenen Taubenarten, ihr Aussehen, ihren Lebensraum und ihre Eigenheiten.

Welche Taubenarten gibt es weltweit?

Tauben haben sich inzwischen auf der ganzen Welt etabliert. Der Ursprung aller heute bekannten Arten war einst die Felsentaube, die in Europa, Asien und Afrika heimisch war. Im Laufe der Zeit hat sich diese Taubenart in andere Gebiete vorgewagt, den wechselnden Lebens- und Umweltbedingungen sowie verschiedenen Klimata angepasst. Folgende Taubenarten sind daraus entstanden:

  • Turteltaube: Diese Taube ist für ihren Ruf "turrr-turrr" bekannt, dem sie ihren Namen zu verdanken hat. Sie steht für Liebe und Treue.
  • Ringeltaube: Die Ringeltaube ist die größte Taube Europas und durch ihre weißen Hals- und Flügelflecken gut von anderen Arten zu unterscheiden.
  • Türkentaube: Die aus Asien stammende Türkentaube hat sich seit Jahrzehnten in Europa angesiedelt. Sie ist an einem schwarzen Nackenband zu erkennen.
  • Straßentaube: Die Straßentaube ist die bekannteste Taubenart in Deutschland. Sie hat sich vor allem an das Leben in Städten angepasst. Charakteristisch für sie ist ihr grau-schwarzes Gefieder.
  • Hohltaube: Die Hohltaube ist in Wäldern beheimatet und nistet am liebsten in Baumhöhlen. Im Vergleich zur Straßentaube ist sie wesentlich kleiner und zarter und weist keine weißen Flecken auf.
  • Krontaube: Die Krontaube ist die weltweit größte Taubenart, die sich durch ihren Federschmuck am Kopf, der ihr ihren Namen verschaffte, auszeichnet. Sie lebt in Papua-Neuguinea.
  • Diamanttaube: Die in Australien beheimatete Diamanttaube hat weiße Augenringe und kleine weiße Flecken auf ihrem Gefieder.
  • Krabbentaube: Die Krabbentaube ist aufgrund ihrer leuchtenden Farben völlig anders als andere Taubenarten. Sie lebt auf mehreren Inseln im Pazifik.
  • Kuckucktaube: Die rotbraune Kuckucktaube lebt in Südostasien und besitzt besonders lange Schwanzfedern.
  • Brieftaube: Die Brieftaube ist die domestizierte Form der Straßentaube und durch ihre Fähigkeit, Nachrichten zu transportieren, bekannt.
  • Blauflügeltaube: Aus Wäldern Mittel- und Südamerikas stammend, besitzt die Blauflügeltaube markante blaue Flügel.

Neben diesen Taubenarten gibt es noch weitere Exemplare, die jedoch weitaus seltener sind und nur in kleineren Regionen wie beispielsweise auf speziellen Inseln leben.

Welche Taubenarten sind in Deutschland am weitesten verbreitet?

In Deutschland haben sich vor allem die Straßentaube und die Ringeltaube angesiedelt. Die Straßentaube wird auch Stadttaube genannt, da sie gerne in Städten lebt und sich dort an das Leben der Menschen und deren anfallende Nahrungsmittelreste angepasst hat. Die Ringeltaube hat im Gegensatz zur Straßentaube einen weißen Halsfleck und lebt sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten.

Seltener in Deutschland anzutreffen sind die Türkentaube und die Hohltaube. Diese Taubenarten sind weniger menschenbezogen, insbesondere die Hohltaube ist eher scheu und meidet Städte.

Was macht Tauben zu besonderen Tieren?

Tauben sind oft verrufen und gelten als schmutzig, dumm und potentielle Krankheitsüberträger. Doch diese Annahmen sind falsch. Tauben haben eine Vielzahl von Eigenschaften, die sie von anderen Tieren abheben und sie zu etwas Besonderem machen. So haben sie einen ausgezeichneten Orientierungssinn, weshalb früher auch Brieftauben gezüchtet wurden.

Tauben orientieren sich am Sonnenstand, dem Magnetfeld der Erde und der Landschaft. Des Weiteren sind Tauben extrem anpassungsfähig. Sie leben sowohl in Städten, als auch auf dem Land, im Wald, am Wasser, in warmen und auch in kalten Regionen. Nicht zuletzt zeichnet Tauben eine hohe Intelligenz und ein strukturiertes soziales Verhalten aus.

Tauben leben überall auf der Welt außer in der Antarktis. Ihr Nahrungsspektrum ist breit gefächert und reicht von Körnern und Samen über Beeren und Früchte bis hin zu Kräutern, Insekten und menschlichen Erzeugnissen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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