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Olympia 2024: Dressur-Star Charlotte Dujardin schlägt Pferd 24-Mal


"Ich schäme mich"
Video zeigt: Olympiasiegerin schlägt Pferd 24-mal

Von t-online, dpa, BZU

24.07.2024Lesedauer: 2 Min.
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Diese Aufnahmen entstanden bereits Jahre vor der Veröffentlichung (Quelle: t-online)

Beim Dressurreiten zählt Charlotte Dujardin seit mehr als zehn Jahren zur Weltspitze. Doch die Spiele in Paris wird sie gesperrt verpassen. Der Grund: ein Video.

Der Traum vom vierten Olympia-Gold für Charlotte Dujardin ist vorerst geplatzt. Die britische Dressurreiterin wird die am Freitag startenden Spiele in Paris verpassen. Denn die 39-Jährige ist vom Weltverband FEI suspendiert worden. Der Grund dafür sei ein Video, auf dem zu sehen ist, wie Dujardin gegen das Wohlergehen eines Pferdes handelt.

Die britische TV-Sendung "Good Morning Britain" zeigte am Mittwoch das Video, in dem Dujardin insgesamt 24-Mal mit einer Peitsche auf das verängstigte Pferd einschlägt.

Hier sehen Sie einen Ausschnitt des Videos:

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Die Olympiasiegerin selbst kannte das Video bereits und hatte daher selbst um die Suspendierung gebeten.

"Was passiert ist, war überhaupt nicht meine Art und spiegelt nicht wider, wie ich meine Pferde trainiere oder meine Schüler unterrichte, aber es gibt keine Entschuldigung", hieß es in der Stellungnahme. "Ich schäme mich zutiefst und hätte in dem Moment ein besseres Beispiel abgeben sollen."

Zudem bat sie für ihr Verhalten um Entschuldigung. Sie sei verzweifelt, dass sie alle enttäuscht habe, einschließlich ihres britischen Teams, Fans und Sponsoren. Sie werde vollständig mit der FEI und den britischen Verbänden kooperieren und sich nicht weiter äußern, bis das Verfahren abgeschlossen sei.

Deutsches Olympia-Team überrascht

FEI-Präsidentin Ingmar De Vos äußerte sich "tief enttäuscht" über den Fall. Das Wohlergehen der Pferde dürfe nicht beeinträchtigt werden. Dujardin habe aufrichtige Reue gezeigt.

Das deutsche Olympia-Team zeigte sich überrascht. Delegationsleiter Dennis Peiler sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir haben das zunächst aus den Medien erfahren, kennen das Video nicht. Aber solche Nachrichten sind immer schlecht für den Sport." Fälle von Tierquälerei in den USA und in Dänemark beschäftigen die Dressurszene seit einigen Monaten.

Verwendete Quellen
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