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Versuchter Mord an Fußballer: Zwei Teenager in Schweden verurteilt


Sie wollten einen Fußballer ermorden
Teenager zu langen Haftstrafen verurteilt

Von t-online, sid
02.04.2025 - 14:49 UhrLesedauer: 2 Min.
imago images 1002096441Vergrößern des Bildes
Eine Eckfahne in der schwedischen Fotbollsallsvenskan (Symbolbild). (Quelle: JOHANNA LUNDBERG via www.imago-images.de/imago)
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Sie erschossen einen 16-Jährigen und wollten auch einen Fußballer ermorden. Jetzt wurden zwei Teenager in Schweden für ihre Vergehen bestraft.

Ein schockierender Fall sorgt in Schweden für Aufsehen: Zwei Jugendliche wurden unter anderem wegen des geplanten Mordes an einem Fußballprofi zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Ein Gericht in Stockholm sah es als erwiesen an, dass die beiden Teenager im Sommer 2024 in der schwedischen Hauptstadt einen 16-Jährigen erschossen und zudem einen Spieler des Erstligisten Degerfors IF ins Visier genommen hatten.

Ein 15-Jähriger wurde vom Stockholmer Bezirksgericht wegen Vorbereitung zum Mord an dem Fußballer, Beihilfe zum Mord und Beihilfe zu versuchtem Mord zu zwei Jahren und drei Monaten Jugendhaft verurteilt. Zusätzlich muss er dem Spieler eine Entschädigung in Höhe von 100.000 Kronen (rund 9.300 Euro) zahlen.

Der zweite Täter, ein 17-Jähriger, erhielt eine Haftstrafe von acht Jahren und elf Monaten. Er wurde unter anderem wegen Mordes, versuchten Mordes, Vorbereitung zum Mord, Misshandlung sowie eines schweren Waffendelikts verurteilt. Auch er wurde zur Zahlung von 100.000 Kronen an den Spieler verpflichtet.

Fußballer hatte Angst um sein Leben

Der Fußballer selbst wurde in dem Verfahren ebenfalls belangt – wegen eines körperlichen Angriffs auf einen der Jugendlichen. Nach einem Streit hatte er dem Teenager eine Ohrfeige verpasst. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe von 2.800 Kronen (etwa 260 Euro) verurteilt.

Degerfors IF reagierte mit einer Stellungnahme auf die Ereignisse. Der Klub distanziere sich demnach entschieden von Kriminalität und Gewalt. Die Angelegenheit sei intern aufgearbeitet worden, der Spieler habe die Unterstützung des Klubs erhalten.

Der Spieler wurde von seinem Anwalt vor Gericht gefragt, ob er um sein Leben gebangt habe. Seine Antwort laut "Fotbollskanalen": "Ja, zu hundert Prozent."

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
Transparenzhinweis

Quellen anzeigenSymbolbild nach unten

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