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BVB: Niko Kovač wundert sich über sein Image als "harter Hund"


"Da muss ich schmunzeln"
BVB-Trainer Kovač wundert sich über sein Image

Von t-online, flv

04.04.2025 - 11:23 UhrLesedauer: 2 Min.
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Niko Kovač: Der Ex-Bundesligaprofi übernahm Anfang Februar das Traineramt beim BVB von Nuri Şahin. (Quelle: IMAGO/Kirchner-Media/Thomas Haesler/imago)
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Auf seinen bisherigen Trainer-Stationen legte er stets großen Wert auf Disziplin. Doch den Ruf, der ihm inzwischen anhaftet, kann Kovač nicht ganz nachvollziehen.

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač hat sich zu seinem Image als "harter Hund" geäußert und zeigt sich überrascht von dieser Beschreibung. In einem Interview mit dem TV-Sender Sky erklärte der 53-Jährige: "Da muss ich immer sehr schmunzeln. Wie jeder Trainer, wie jeder Chef einer Firma, einer Abteilung hat man gewisse Erwartungshaltungen an seine Mitarbeiter. Und so auch ich an meine Spieler."

Kovač weiter: "Das heißt, wir reden von Grundtugenden. Von Disziplin, von Ordnung, von Leistungs- und Einsatzbereitschaft, von Fokus und Konzentration. Und ich glaube, das kann man nicht gleichsetzen mit 'harter Hund'."

Kovač: "Von viel kommt sicherlich sehr viel mehr"

Von diesen Eigenschaften ist auch seine tägliche Arbeit als Coach geprägt: "Spaß gehört dazu, das ist ganz klar, aber wenn die Arbeit ruft, muss man den Fokus auf 100 Prozent drehen. Wir geben alles als Trainerteam, wir sind früh hier und gehen spät nach Hause. Deswegen erwarte ich von meinen Spielern, dass sie genauso agieren. Denn: von viel kommt sicherlich sehr viel mehr", so der ehemalige Frankfurt-, Bayern- und Wolfsburg-Trainer.

Der einstige Mittelfeldabräumer (u.a. Bayern, HSV, Leverkusen) betonte, dass er und sein Bruder Robert, seit Jahren sein Co-Trainer, mit klaren Werten aufgewachsen seien: "Wir sind so erzogen worden, dass man es mit guter, harter und ehrlicher Arbeit schaffen kann." Der Weg sei weit gewesen – von Berlin-Wedding bis in die Bundesliga und schließlich zur Nationalmannschaft. Das sei "schon immens", so der frühere kroatische Nationaltrainer und -spieler (83 Länderspiele).

Kovač über seine Karriere: "Fällt einem nicht in den Schoß"

"Das fällt einem nicht in den Schoß", sagte Kovač über seinen sportlichen Aufstieg. Der Zusammenhalt in der Familie habe eine große Rolle gespielt. Seine Eltern waren 1970 aus Bosnien-Herzegowina nach Berlin gekommen. "Da muss man schnell Fuß fassen, sich gut integrieren in das ganze Gebilde, was uns dann relativ gut gelungen ist", schilderte er.

Besonders seine Kindheit habe ihn geprägt. Kovač weiter: "Ich habe eine sehr schöne Kindheit genossen. Das hat mich geprägt und das lebe ich heute noch." Sein Motto: "Niemals aufgeben, immer weiter – das sind wir."

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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