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Köln: Niedrigwasser und Gefahr für Waldbrände


Es regnet zu wenig
Niedrigwasser und steigende Gefahr für Waldbrände in Köln

Von dpa
04.04.2025 - 07:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Niedrigwasser in Köln: Der Klimawandel trocknet den Rhein zunehmend aus.Vergrößern des Bildes
Niedrigwasser in Köln (Archivbild): Ausbleibender Regen lässt den Rheinpegel immer weiter sinken. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)
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Der Rhein-Pegel in Köln fällt weiter und beeinträchtigt den Schiffsverkehr. Gleichzeitig warnt der Wetterdienst vor steigender Waldbrandgefahr durch die Trockenheit.

In Köln lag der Pegelstand des Rheins am Donnerstag (3. April) bei 1,77 Metern. Das anhaltende Niedrigwasser des Rheins führt zu erheblichen Einschränkungen im Schiffsverkehr. Auch der Kölner Hafen ist betroffen.

Am Freitag (4. April) sollte ein Schiff mit 1.800 Tonnen Steinsalz für die Chemieindustrie anlegen, doch wegen des Niedrigwassers konnte es lediglich 1.200 Tonnen transportieren. "Das fehlende Drittel muss ein anderes Schiff übernehmen - mit zusätzlichen Kosten", erklärte Christian Lorenz, Pressesprecher des Hafenbetreibers Rheincargo. Diese Situation stellt eine wirtschaftliche Herausforderung dar, da der verfügbare Schiffsraum begrenzt ist und sich die Zusatzfahrten irgendwann nicht mehr rechnen.

Waldbrandgefahr in Köln steigt

Neben den wirtschaftlichen Auswirkungen steigt auch die Gefahr von Waldbränden aufgrund der trockenen Bedingungen. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW warnte bereits Ende März vor erhöhter Waldbrandgefahr. Für Köln lag der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag bei Warnstufe drei von fünf, die bis in die kommende Woche reicht. Denn der DWD prognostiziert in den kommenden Tagen keinen nennenswerten Niederschlag.

Die aktuelle Trockenheit könnte ein Vorbote für einen heißen Sommer sein. "Für den Zeitraum Juni bis August wird eine moderate Wahrscheinlichkeit für wärmere Bedingungen erwartet", so der DWD in einer Mitteilung. Der Essener Meteorologe Thomas Kesseler-Lauterkorn betonte: "Je trockener das Frühjahr, desto eher laufen wir im Sommer in Probleme."

Verwendete Quellen

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