Thema Mobilität Erster Kölner Bürgerrat kommt zusammen

Erstmals trifft sich der Kölner Bürgerrat, um Mobilitätsideen zu entwickeln. 60 ausgewählte Bürger aus verschiedenen Stadtteilen werden im Rat vertreten sein.
Der erste Kölner Bürgerrat zur Zukunft der Mobilität im Veedel wird am Freitag (28. März) im Historischen Rathaus seine Arbeit aufnehmen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wird 60 ausgewählte Mitglieder des Pilotprojekts begrüßen.
"Ich bin stolz, dass so viele Kölnerinnen und Kölner am ersten Bürgerrat unserer Stadt teilnehmen möchten", sagte Reker im Vorfeld. Sie betonte die Bedeutung des Gremiums für mehr Bürgerbeteiligung und wünschte den Teilnehmern einen offenen Austausch und konstruktive Diskussionen.
Erster Kölner Bürgerrat möglichst vielfältig
Für die Auswahl der Bürgerratsmitglieder legte die Stadt Wert darauf, möglichst viele Perspektiven der vielfältigen Kölner Stadtgesellschaft abzubilden. So sind unter den 60 Teilnehmern Bewohner unterschiedlicher Geschlechter, Altersgruppen, Stadtteile und Bildungsstände vertreten.
In fünf moderierten Sitzungen werden die Teilnehmer bis zum 11. Mai Empfehlungen erarbeiten, wie die Veedel in Zukunft nachhaltig und lebenswert gestaltet werden können. Dabei erhalten sie Unterstützung von Fachleuten aus Wissenschaft, Planung und Zivilgesellschaft.
Unterstützung durch Experten
Das Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung führt das Projekt gemeinsam mit dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung durch. Externe Berater vermitteln zusätzliches Hintergrundwissen.
Mit dem ersten Bürgerrat möchte Köln eine neue Form der Beteiligung erproben. Die Ergebnisse sollen später den politischen Gremien vorgestellt werden und zukünftige Planungen beeinflussen.
Bürgerräte sind ein neues Beteiligungsformat, das vielerorts diskutiert und getestet wird. In Köln soll das Pilotprojekt methodische Erkenntnisse liefern, um weitere Themen in diesem Format zu bearbeiten.
- Pressemitteilung der Stadt Köln vom 20. März 2025