Landwirtschaft Erntebilanz in NRW – weniger Erdbeeren als im Vorjahr

Rund 26.000 Tonnen Erdbeeren pflückten Landwirte in diesem Jahr – im vergangenen Jahr waren es deutlich mehr.
In diesem Jahr sind deutlich weniger Erdbeeren von nordrhein-westfälischen Feldern gepflückt worden als in der Saison 2022. Wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte, ernteten Landwirte in diesem Jahr 25.934 Tonnen der süßen Früchte. Das sind rund neun Prozent weniger als 2022. Im Vergleich zu 2020 war die Erntemenge sogar um 26,6 Prozent geringer.
Die Landwirte zeigten sich dennoch zufrieden mit dem Ertrag. "Wir sind grundsätzlich zufrieden mit unserer Saison", sagte Stefan Kraege, Vorsitzender des Landesverbandes Obstbau Westfalen-Lippe. Aufgrund einer Hitzewelle in Spanien habe der Handel in Deutschland auch deutsche Erdbeeren angeboten. Haupterntezeit sind die Monate Mai, Juni und Juli.
19.128 Tonnen der Erdbeeren wurden im Freiland gepflückt, die restlichen 6.806 Tonnen unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen – einschließlich Gewächshäusern.
Die rund 350 Erdbeer-Anbauer in NRW sind zum größten Teil Familienbetriebe. Besonders vertreten sind die Regionen rund um Köln, Düsseldorf, entlang des Niederrheins sowie der nördliche Rand des Ruhrgebiets.
- Nachrichtenagentur dpa