Frühgeburt über den Wolken Baby zwingt Flugzeug zu Notlandung in Frankfurt

Helle Aufregung an Bord einer Boeing 787: Plötzlich setzen bei einer Schwangeren die Wehen ein, sie ist im siebten Monat. Ärzte verlangen, der Flug müsse sofort umgeleitet werden.
Blitzgeburt über den Wolken: Dienstagabend ist eine Maschine der Fluglinie Air India außerplanmäßig in Frankfurt gelandet. Grund war eine Frühgeburt an Bord.
Die Boeing 787 war auf dem Weg von London nach Kochi in Indien, als über dem Schwarzen Meer in bulgarischem Luftraum auf einmal eine Passagierin die Crew alarmierte: Möglicherweise ausgelöst durch Turbulenzen hatten bei der im siebten Monat schwangeren Frau die Wehen eingesetzt.
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Die "Times of India" berichtet unter Berufung auf einen Sprecher der Airline, dass sich vier Krankenschwestern und zwei Ärzte unter den Passagieren fanden, die sich bereit erklärten, bei der Geburt zu helfen. In der Bordküche sei ein Lager bereit gemacht worden.
Landung in Frankfurt: Mutter und Kind geht es gut
Wenig später kam das Kind zur Welt. Aber die Ärzte warnten, sie selbst könnten nicht länger als drei Stunden für das Frühgeborene Verantwortung übernehmen. Dann müsse es professionell in einem Krankenhaus betreut werden.
Frankfurt, ein Air-India-Stützpunkt seit Jahrzehnten, war zu diesem Zeitpunkt zwei Stunden entfernt. Die Maschine nahm also Kurs auf Deutschland und setzte dort gegen 19.30 Uhr auf. Fraport, die Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, bestätigte t-online den Vorfall.
Mutter und Kind kamen in ein Krankenhaus. Beiden gehe es gut, berichtete die "Times of India".
- "Times of India": Bericht über die Geburt (englisch)
- Telefonat mit Fraport