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Essen: Stadt geht bei Ausrichtung der "Tanztriennale 2026" leer aus


Entscheidung für anderen Ort
Stadt geht bei Ausrichtung der "Tanztriennale 2026" leer aus

Von t-online, jum

24.07.2024Lesedauer: 2 Min.
imago202543139Vergrößern des BildesEine Gruppe von Tänzerinnen in Essen (Archivbild): Gemeinsam mit Wuppertal hatte sich die Ruhrgebietsstadt um die Austragung der Tanztriennale 2026 beworben. (Quelle: STEFAN AREND/imago-images-bilder)

Der Tanzsport in Essen soll sichtbarer werden. Die "Tanztriennale 2026" soll deshalb gemeinsam mit Wuppertal ausgerichtet werden. Doch die Wahl fällt auf eine andere Stadt.

Gemeinsam mit Wuppertal hatte sich die Stadt Essen um die Ausrichtung der "Tanztriennale 2026" beworben. Nun hat die Kulturstiftung des Bundes (KSB) ihre Entscheidung verkündet – und die fällt nicht zugunsten der Ruhrgebietsmetropole und ihrem Partner aus.

Denn: Die "Tanztriennale" wird stattdessen in Hamburg ausgetragen. "In einem hervorragenden Bewerberfeld setzte sich in der öffentlichen Ausschreibung Hamburg durch, mit partizipativen Ideen für die Stadtgesellschaft, anerkannten Tanzinstitutionen und internationaler Strahlkraft", teilte die Stiftung mit.

Besonders überzeugt habe dabei der Ansatz, das hohe Traditionsbewusstsein auf innovative Weise mit dem Engagement ganz neuer Tanzakteure und -kollektive zu verbinden. "Mit der Tanztriennale nutzt Hamburg sein großes Potenzial, um genreübergreifend neue Wege für die Zukunft des Tanzes zu erkunden. Der dezentrale Ansatz stärkt die Freie Tanzszene über die Grenzen des Bundeslandes hinaus", so die Verantwortlichen weiter.

"Sind vom Tanz-Potenzial weiterhin überzeugt"

Die Essener Stadtverwaltung zeigt sich von der Entscheidung getroffen. "Wir bedauern es sehr, dass wir die Kulturstiftung des Bundes mit unserer Bewerbung nicht überzeugen konnten. Insbesondere da Essen seit 1983 jährlicher Austragungsort des Deutschen Tanzpreises ist und eine national und international auftretende professionelle Tanzszene beheimatet", so Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain.

Mit der Folkwang Universität der Künste verfüge Essen darüber hinaus über eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für den Tanz weltweit. "Wir sind von dem Tanz-Potenzial in Essen weiterhin überzeugt und werden unser Ziel, die Sichtbarkeit des Tanzes zu erhöhen, weiterverfolgen", erklärt Al Ghusain.

Die Kulturstiftung des Bundes stellt für die Tanztriennale 2026 Fördermittel in Höhe von rund 950.000 Euro zur Verfügung, die durch einen Eigenanteil der austragenden Stadt in Höhe von zehn Prozent ergänzt werden sollen.

Verwendete Quellen
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