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Düsseldorf: Wüst kritisiert Merz' Personalpolitik bei "maischberger"


NRW-Ministerpräsident zur Wahl
"Genug gute Frauen": Wüst rechnet mit Merz' Personalpolitik ab

Von t-online
26.03.2025Lesedauer: 1 Min.
Hendrik Wüst (Archivbild): Der NRW-Ministerpräsident hat Verständnis für Forderungen seiner Parteifreundinnen nach mehr Repräsentanz bei der Regierungsbildung.Vergrößern des Bildes
Hendrik Wüst (Archivbild): Der NRW-Ministerpräsident hat Verständnis für Forderungen seiner Parteifreundinnen nach mehr Repräsentanz bei der Regierungsbildung. (Quelle: IMAGO/Mike Schmidt/imago-images-bilder)
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NRW-Ministerpräsident Wüst fordert mehr Frauen in der nächsten Bundesregierung. Bei "maischberger" übt er auch Selbstkritik am Wahlergebnis und nennt Fehler.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich für eine starke Beteiligung von Frauen bei der Regierungsbildung ausgesprochen und damit indirekt Druck auf CDU-Chef Friedrich Merz ausgeübt. "In meinem Kabinett herrscht Parität und das kann Merz auch sicher", sagte der CDU-Politiker in der ARD-Talksendung "maischberger".

Wüst zeigte Verständnis für Forderungen seiner Parteikolleginnen nach mehr Repräsentanz bei der Verteilung der Regierungsämter: "Ich finde es eine legitime Forderung." Für ihn selbst sei eine starke Beteiligung von Frauen "selbstverständlich und für Friedrich Merz ist es auch nicht so abwegig", betonte der NRW-Regierungschef. Es gebe "jedenfalls genug gute Frauen in der Union, dass es ginge."

Wüst vermeidet direkte Kritik am CDU-Parteivorsitzendem Merz

Direkte Kritik am Parteivorsitzenden vermied Wüst zwar, seine Botschaft war jedoch unmissverständlich. Die Aussagen könnten als Hinweis verstanden werden, dass der nordrhein-westfälische Ministerpräsident bei der anstehenden Regierungsbildung auf eine ausgewogene Geschlechterverteilung drängt.

Zum Ergebnis der Union bei der Bundestagswahl äußerte sich Wüst derweil selbstkritisch. "Wir haben uns mehr vorgenommen", sagte er. Die Ampel-Parteien hätten fast 20 Prozent verloren "und wir gewinnen dann in Summe nur vier Prozent, dann ist das kein gutes Ergebnis." Für die Zeit nach der Regierungsbildung forderte der CDU-Politiker eine schonungslose Aufarbeitung: "Wir brauchen da eine ehrliche Analyse."

Auch inhaltlich übte Wüst Kritik an der Wahlkampfstrategie seiner Partei. Das Thema Migration sei seiner Meinung nach zu stark betont worden. "„Ich glaube, dass es nicht wirklich hilft, an diesem Thema so überproportional zu arbeiten im Wahlkampf", sagte der Ministerpräsident.

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